Vereine

Der KAB-Vorsitzende von Maria Waldrast, Hans-Jürgen Gmeiner, bedankte sich bei Markus Nickl mit einer Flasche Wein. Bild: R. Kreuzer
Bunte Vogelwelt

Eisvogel, Graureiher, Neuntöter und Schwarzspecht. Nur vier von 42 Vogelarten, die Günter Klein in unserer Heimat schon abgelichtet hat. In der Versammlung der "Naturfreunde-Fotogruppe" stellte er einige Ergebnisse seiner langjährigen fotografischen Arbeit vor.

Der 64-jährige Hobby-Ornithologe berichtete, dass er sein "fotografisches Handwerk" vom "Altmeister" Horst Reichl gelernt habe. Unendlich viel Geduld sei erforderlich, die gefiederten Freunde im richtigen Moment ins Bild nehmen zu können. Manchmal harre er bis zu zwölf Stunden im Tarnzelt aus, mit Sturmhaube und Netz bekleidet, bis der ersehnte Augenblick komme. Vorher müsse man die Lebensräume der Vögel erkunden, die Tiere bei ihren Gewohnheiten beobachten und sie manchmal auch überlisten.

Fotogruppenleiter Sebastian Flaschel dankte dem Referenten für seinen interessanten Vortrag. (hcz)

CSW-Basare für guten Zweck

Die CSW Senioren Weiden trafen sich im Restaurant Igel-Baumgarten. Bei den Basaren für "Giriama" wurde durch den Verkauf von Arbeiten aus der Handarbeitsgruppe sowie Spenden ein vorläufiger Betrag von etwa 1400 Euro erwirtschaftet. Die Buchhandlung "Stangl & Taubald" hat den Senioren der Stadt ein Buch "100 Jahre Weiden" geschenkt, welches die Mitglieder begeisterte.

Die Geburtstagsjubilare wurden mit einem Ständchen geehrt. Die Jahresversammlung findet am 8. Januar statt.

Wenn Judoka schwarz sehen

"Dan" ist japanisch und bedeutet Stufe. Im Judo sind insgesamt 5 Stufen des schwarzen Gürtels durch Prüfungen erreichbar. Den 4. Dan haben jetzt bei einer Prüfung in Wemding die beiden TB -Judoka Thomas Kraus und Stefan Bolleininger erreicht.

Neben den praktischen Darbietungen waren auch umfangreiche Ausarbeitungen zu trainingstheoretischen und geschichtlichen Themen gefragt. Nach insgesamt 6 Stunden durften die TBler die Urkunden aus den Händen des Prüfungsreferenten des Bayrischen Judoverbandes Sven Keidel in Empfang nehmen. Damit gehören sie zu den höchstgraduierten Judoka im Judobezirk Oberpfalz. (sbo)

Plätzchen für den Neubau

Im Namen der Vorstandschaft des Frauenbundes St. Konrad überreichte A. Hartwig zum Jahresschluss jeweils eine Geldspende und kleine Geschenke an Dekan Johannes Lukas, Heimleiter Martin Kneidl und Angela Sauer vom Frauenchor. Sie dankte auch ihren Kolleginnen von der Vorstandschaft und den vielen Helferinnen, die sich während des Jahres für den Frauenbund engagieren. Mit dem Erlös aus dem Verkauf selbst gebackener Plätzchen wird, wie jedes Jahr, der Neubau des Pfarrzentrums unterstützt.

Für Heiterkeit zum Ende der schönen, besinnlichen Feier sorgte die Geschichte vom "Trauten hochheiligen Paar".

DJK-Läufer geht weg

Bei der Saisonabschlussfeier der DJK-Leichtathleten im Sportheim würdigte Abteilungsleiterin Anka Stangl vor allem die Leistungen von Sprinter Markus Schwemmer mit 10,98 Sekunden über 100 m und die 22,25 Sekunden beim 200-Meter-Lauf. Beides sind neue Vereinsrekorde. In der Oberpfalzbestenliste steht er damit jeweils auf Rang zwei. Auch in der Halle verbesserte er über 60 m Sprint den Vereinsrekord auf 7,08 Sekunden.

Mit sieben Jahren kam Schwemmer zur DJK und mit Martin Bäumler, Thomas Hys, Christof Franke und Christian Balke hatte er immer kompetente Trainer zur Seite. In zwei Jahrzehnten half er bei Sportfesten und anderen Aktivitäten in der Abteilung aber auch kräftig mit. Auch im Studium ist er flott vorangeschritten und steht kurz vor der Abgabe seiner Doktorarbeit in Physik. Im nächsten Jahr startet Markus Schwemmer für Regensburg. Siegmund Balk würdigte in einem Brief die 20 Jahre bei der DJK Weiden.

Katharina Eich ist Beste im 100-Meter-Lauf mit 12,18 Sekunden, im 200-Meter-Lauf mit 25,26 Sekunden und im Hochsprung mit 1,68 m. Ferner sind bei den Männern in der Oberpfalz-Bestenliste 2014 über 800 m Korbinian Völkl mit 1:58,42 Minuten auf Platz zwei und über 1500 m Georg Fischer sowie Korbinian Völkl über 3000 m vertreten. Urs Buegger steht mit 7 Meter im Weitsprung im Bezirk auf Rang eins, mit 1,94 m im Hochsprung auf Platz zwei und im Dreisprung hat er mit 14,10 m den dritten Rang inne.

Christian Balke ist bei den Männern mit 42,90 m im Diskuswurf, mit 36,80 m beim Hammerwurf in der Oberpfalz Bester. Balke startet in der neuen Saison für den Turnerbund Weiden und ist auch als Übungsleiter tätig. Für seine sechs Jahre Arbeit bei der DJK dankte Anka Stangl mit einem Präsent und Blumen.

Stellvertretender DJK-Vorsitzender Simon Kubica dankte allen Übungsleitern für ihr erfolgreiches Wirken und wünschte den Athleten für die neue Saison viele Erfolge.

Strahlende Gesichter gab es bei der Ehrung von 15 Nachwuchsathleten. Martin Bäumler überreichte die Pokale. Erfolgreichster Nachwuchsathlet bei den männlichen Athleten war in der Klasse M 12 Philipp Stangl. Er hat in der Oberpfalzbestenliste 2014 jeweils beim Hoch- und Weitsprung sowie im Vierkampf Rang eins inne.

Rebekka Pausch war heuer die beste Nachwuchsathletin bei den Mädchen W 11 und ist bei sechs Wettbewerben in der Oberpfalzbestenliste vertreten. Den von ihm gestifteten Abteilungsleiter-Wanderpokal übergab Ehrenmitglied Martin Bäumler für ihre langjährige Mitarbeit in der Abteilung an Lucia Mandolfo.

Schließlich bedankte sich Anka Stangl bei ihrer Stellvertreterin Heike Gmeiner und der Übungsleiterin Susanne Aures-Kreuzmeier mit ihrer Helferin Silke und übergab ihnen Blumengebinde. (mbm)

Vortrag über Gerechtigkeit

"Wirtschaftliche Entscheidungen haben immer auch moralische Konsequenzen", zog Referent Markus Nickl als Fazit seines interessanten Vortrages bei der KAB Maria Waldrast. Diözesansekretär Markus Nickl hatte in das Vortragsthema "Gerechtigkeit vom armen und reichen Mann" eingeführt.

Schon im Alten Testament habe es soziale Netzwerke gegeben. "Was ist Gerechtigkeit heute für uns?", müsse sich jeder immer wieder hinterfragen. Die Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus zeige, dass nicht der Reiche in den Himmel kam, der in Saus und Braus lebte, sondern der arme Lazarus, der ausgestoßen wurde.

Auch Kirchenlehrer Augustinus wusste schon, wenn die Gerechtigkeit fehlt, ist ein Königreich nur eine Räuberbande. Nach dem 2. Weltkrieg erkannte man, dass das Ruhen der Waffen noch kein Friede ist. Und nach dem 11. September bekamen die Menschen ein neues Verhältnis zu Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

Es gibt verschiedene Arten von Gerechtigkeit, die gelebt werden sollten. Etwa bei der Tauschgerechtigkeit, dass man für gutes Geld gute Ware bekommt. Oder bei der Verteilungsgerechtigkeit, dass etwa alle die gleichen Bildungschancen erhalten. Die gesetzliche Gerechtigkeit sollte ohne Ansehen der Person (siehe Uli Hoeneß) gleich sein und es sollte ein größtmögliches Maß an Grundfreiheiten gelten.

Bereits im Alten Testament stehe, dass einem Schuldner nicht alles gepfändet werden durfte, damit er wieder auf die Füße kommt. Oder dass bei Kriegen keine verbrannte Erde hinterlassen werden dürfe. Heute seien alle nur auf Gewinnmaximierung bedacht. "Deshalb scheitern wir oft im Alltag, weil die Gesellschaft oft ungerecht ist und der Einzelne mit Statussymbolen oft unter Druck gesetzt wird: Welches Auto fährt er oder welche Kleidung trägt er?"

"Weltweit muss mehr der Gerechtigkeit nachgejagt werden: beim Wohnen, der Bildung, der Gesundheit, der Arbeit und der Anerkennung." Vielfach passe die Verteilung der Mittel und Ressourcen nicht. Bei gerechter Verteilung könnten alle Menschen auf der Erde gut leben. (kzr)

DJK-Senioren schauen Film an

"Mit dem Zug durch die rätische Schweiz" lautete der Titel des Films, den über 40 Mitglieder des DJK-Seniorenkreises im Sportheim anschauten. Heinz Koch hatte den Film bereitgestellt, Günter Buchmann ihn vorgeführt. Der Film zeigt die Winterlandschaft der Schweiz mit den Eisenbahnverbindungen zu den Wintersportarten. Sehenswert waren vor allem die zahlreichen Brücken und Tunnel, die erst eine Befahrung der bergigen Landschaft möglich machen.

Rosemarie Meier hatte sich eingangs bei den Teilnehmern entschuldigt, die nach Latsch gekommen waren, um die Rettungsleitstelle zu besuchen. Der Hubschrauber sei leider dauernd im Einsatz gewesen.
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