Vereine

Alexander Kraus (von links), Stefan Bauer und Armin Völkl legten ihre Gürtelprüfungen beim Ju-Jutsu erfolgreich ab. Bild: jcc
TB-Judokas suchen die Besten

Beim vierten und letzten Randori-Turnier des Jahres 2014 ermittelte und ehrte die TB-Judoabteilung die Vereinsmeister. Auf acht Matten waren 42 Judoka zugange. Die jeweils ersten fünf Sportler der Ranglisten erhielten die begehrten Vereinspokale. Zudem gab es eine Ehrenmedaille für die Teilnehmer, die alle vier "Basho" des Jahres mitgekämpft hatten. Auch in diesem Jahr präsentierte Andrea Hofmann die weihnachtliche Geschichte, bevor die Kinder und Jugendlichen noch ein Geschenk vom Nikolaus erhielten. Die "Top Five" der Mädchen waren Christina Kreis , Michelle Kleemann, Viktoria Seltmann, Luisa Krauß und Sofia Prediger. Bei den Jungen gingen die Pokale an Simon Lazar, Nico Herber, Edwin Arzich, Emilio Petri und Kevin Kaiser. (sbo)

Drei große Meister

Drei Ju-Jutsu-Aktive des Judo-Clubs Weiden machten sich zur Weihnachtszeit ein schönes Geschenk - wobei ihnen nichts geschenkt wurde. Nach einer fast siebenstündigen Prüfung nahmen die Trainer Armin Völkl, Alexander Kraus und Stefan Bauer ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung in Empfang.

Armin Völkl konnte mit seinen gezeigten Würfen, Hebeln und Schlagtechniken den Sprung vom Schüler (Braungurt) zum Meister (Schwarzgurt 1. Dan) vollziehen. Die drei hochrangigen Prüfer - an ihrer Spitze Thomas Weidner, Sportdirektor des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes und Hans Sperl, Prüfungsreferent des Bayerischen Ju-Jutsu-Verbandes, zollten seiner Leistung Respekt, da er sich als einziger Noch-Braungurt mit drei 3. Dan- und vier 4. Dan-Trägern "in den Ring" begab.

Die Prüfung zum 4. Dan und damit den nächsten Schritt zum Großmeister absolvierte Alexander Kraus. Mit einer hervorragenden freien Darstellung (genannt "Kata"), welche ab dem 4. Dan im Ju-Jutsu gefordert wird, schaffte er die Berechtigung zur Technikprüfung am nächsten Tag. Das Thema seiner "Kata" lautete "Sicherungs- und Festlegetechnik". Den technischen Teil der Prüfung meisterte Kraus am nächsten Tag auf gewohnt souveräne Art.

Seinen sportlichen Höhepunkt im Ju-Jutsu vollzog Stefan Bauer. Er stellte sich den Anforderungen zum 5. Dan, der höchstmöglichen Graduierung, die durch technische Prüfung erreicht werden kann. In seiner freien "Kata" verband Bauer Ju-Jutsu mit seinem Beruf als Einsatzleiter bei der Bundespolizei. Er verwendete in seiner "Kata" Handschellen, Pfefferspray, Schlagstock und sogar Kabelbinder, die er sinnvoll mit Wurf-, Hebel- und Festlegetechniken einsetzte. Auch seine Technikaufgaben am folgenden Prüfungstag stellten Bauer vor keine großen Probleme. Seine Lösungen bei Gegentechniken und Weiterführungen waren im wahrsten Sinne meisterlich. (jcc)

Ungetrübtes Ski-Vergnügen

Zum Saisonauftakt der Skiabteilung im TB Weiden ging es heuer ins Stubaital. Auf den Hochlagen des Gletschers fanden die Sportler beste Schneeverhältnisse, hervorragend präparierte Pisten und Sonnenschein vor. Das ungetrübte Wedel-Vergnügen wurde mit einem zünftigen Einkehrschwung in der Grawa-Alm vollkommen. So trat man in bester Laune die Heimfahrt an. Abteilungsleiter Erich Dotzler wies auch auf die Wochen-Skifreizeiten in Canazei/Alba - Dolomiten ( 7. bis 14. Februar) und nach Zermatt/Wallis Schweiz ( 7. bis 14. März) hin. Es sind noch einige Plätze frei. Nähere Infos unter www.tb-weiden.de oder bei Erich Dotzler, Telefon 09659/1200.

Besinnlicher Nachmittag

Zu einem besinnlichen Nachmittag im Scheine der Adventskerzen lud das Franz-Zebisch-Heim zum Adventsingen ein. Der Jugendchor "Harmony-Sound" aus Weiherhammer unter der Leitung von Susanne Säckl gestaltete den Nachmittag. Sie trugen Weihnachtslieder wie "Süßer die Glocken nie klingen", "Adeste Fideles" oder "Leise rieselt der Schnee" vor. Auch die Bewohner sangen einige Lieder mit. Im zweiten Teil sang der Chor boarische Lieder und ein Chormitglied trug die Geschichte aus der Weihnachtszeit von 1946 vor "Die Blechdose". (kzr)

Tabuthema zu Lebzeiten

"Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie gerne möchte." Dieser Spruch von Curt Goetz in den Räumen des Bestattungsunternehmens Bauer bezieht sich auf die rechtzeitige Bestattungsvorsorge, um Wünsche im Leben für die eigene Beisetzung zu äußern. "Für viele war und ist es ein Tabuthema zu Lebzeiten, die eigene Beerdigung zu planen", sagte Bestattungsmeisterin Martina Fuhrmann, die zusammen mit ihrem Bruder Wolfgang Dobler das Unternehmen in dritter Generation führt. Sie begrüßten Präsident Edi Nickl und 30 Mitglieder der Siedlergemeinschaft am Krumpes zum Infogespräch. Aber die Bereitschaft steige, um im Vorfeld zu klären, ob Erd- oder Feuerbestattung gewünscht sei und wie der Ablauf erfolgen sollte. Dies sei eine unverbindliche Service-Leistung, die den kompletten Bestattungs-Ablauf in einem finanziellen Rahmen festlegt. Angehörige müssten aber über das Vorhandensein einer Bestattungsvorsorge informiert werden oder der Hinweis erfolgt beispielsweise als Vermerk-Karte im Geldbeutel.

Eine "normale" Bestattung koste etwa 2500 bis 3000 Euro. Dabei seien die Kosten für städtische Gebühren und Grabsteine nicht inbegriffen. Grabgebühren sind 15 Jahre im Voraus zu entrichten. Die Tendenz gehe zur Urnenbestattung, wobei die Kosten in etwa gleich seien gegenüber der Erdbestattung. Der Betrieb Bauer bildet zwei Auszubildende zur Bestattungsfachkraft aus. 80 Prozent laufe im kaufmännischen Bereich ab, dazu gehören Warenkunde, der Druck von Sterbebildern und die Gestaltung von Traueranzeigen sowie standesamtliche Vorgänge. Insgesamt neun Beschäftigte arbeiten derzeit im Unternehmen. (rdo)
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