Vereine

Bernhard Feneis berichtete bei der KAB St. Konrad über seine Reise in die Ukraine. Bild: hfz
Reise auf die Krim

Ein gebürtiger Hammerwegerer gab der KAB St. Konrad einen hochaktuellen Reisebericht: Bernhard Feneis, Studiendirektor aus Bayreuth, nahm die Zuschauer mit seinen Bildern auf eine Ukrainereise mit, die ihn im Sommer 2011 vor allem auf die Krim geführt hatte. Er betonte, dass er nur nette und freundliche Menschen kennengelernt habe und deshalb die tragischen Ereignisse des letzten Jahres sehr bedauere. Ausgehend vom zentral gelegenen Simferopol, ging es mit der mit 86,5 Kilometern weltweit längsten Oberleitungsbus-Linie der Welt zum Urlaubs- und Kurort Jalta am Schwarzen Meer.

Per Breitspurbahn erreichte man von Simferopol aus die alte Hauptstadt des Krim-Khanats, Bachtschyssaraj. Von dort aus beschoss während des Zweiten Weltkrieges die deutsche Wehrmacht die Festung Sewastopo. Im Sommer 2011 besichtigte Feneis lieber friedlich den Palast der Khane, die Höhlenstadt Tschufut Kale und das Höhlenkloster Uspenski. Einer der Höhepunkte der Reise war der Besuch der "Heldenstadt" Sewastopol, dem Hafen der Schwarzmeerflotte.

Per Überlandbus erkundete man dann die früher "verbotene" und auf Landkarten nicht eingezeichnete Hafenstadt Balaklava. In der malerischen Bucht gibt es heute viel Fremdenverkehr und gutes Essen. Man kann aber auch einen aus Sowjetzeiten stammenden riesigen Atombunkerkomplex begehen. Früher fuhren dort ganze U-Boote in den Berg hinein, wurden repariert und fuhren auf der anderen Seite wieder hinaus. Bilder einer Bahnfahrt in die Hauptstadt der Ukraine, Kiew, mit ihren wunderschönen Kirchen rundeten den Vortrag ab. KAB-Vorsitzender Herbert Ditz bedankte sich für den Bericht.

Kinder gestalten Gottesdienst

Die Kleinen des katholischen Kindergartens St. Wolfgang aus Rothenstadt haben einen vorösterlichen Gottesdienst zum Thema "Das Weizenkorn muss sterben" in der Kirche St. Marien mitgestaltet. Die Kinder hörten das Gleichnis vom Weizenkorn, das in die Erde gelegt wird und dort sterben muss, aus dem jedoch neues Leben wächst. Pfarrer Heribert Englhard brachte so den Gedanken der Auferstehung nach dem Tod auf sehr bildliche Weise näher und stimmte seine Kirchengemeinde damit auf das zentrale Thema des Osterfestes ein.

Die Kinder hatten mit ihren Erzieherinnen Lieder und Gebete vorbereitet, die sie mit sichtbarer Freude gemeinsam am Altar präsentierten. Die Fürbitten trugen die Kleinen jeweils abwechselnd mit einem Elternteil vor. Die liebevolle Altargestaltung mit selbst gebastelten Getreideähren ist ebenso dem Engagement der Mitarbeiterinnen des Kindergartens zu verdanken.

Wirtschaftsjunioren an OTH

Die Wirtschaftsjunioren Weiden besuchten die Hochschule und inspizierten vor allem die medizintechnische Abteilung. Die Junioren, ein Netzwerk aus Wirtschaftskapitänen und leitenden Angestellten, sahen in der OTH, insbesondere im Campus Medizintechnik, einen überaus interessanten Partner. Es ging darum, die Labore und medizinische Instrumente unter die Lupe zu nehmen und Kontakte zu knüpfen. Stark beeindruckt zeigte sich der Wirtschaftsnachwuchs von der Operationssimulation und der Spritzgussmaschine. "Vor allem die Maschine ist besonders wirtschaftsnah und bietet Gelegenheit zum Technologietransfer", sagte Florian Rieder. Er ist bei der IHK Geschäftsführer für die Wirtschaftsjunioren. (zpe)
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.