Vereine

Für Nistkästen Balance halten

So ein angehender Feuerwehrmann muss vieles können: Hämmern, bohren und bauen zum Beispiel. So entstehen am Ende sieben Nistkästen, sechs für die Vögel im Ort, einer als Anschauungsobjekt im Feuerwehrhaus. Handgemacht sind sie von den 15 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Neunkirchen. Doch mit dem Bau ist es nicht getan. Die Nistkästen müssen auch aufgehängt werden. Und wie es sich für die Feuerwehr gehört, passiert das mit Hilfe von Steckleitern aus dem eigenen Gerätefundus - sowie mit der Drehleiter der Feuerwehr Weiden, die Stefan Reber steuert.

Dabei zeigt sich für die Jugendlichen bei der Feuerwehrübung um die Betreuer Thomas Beimler und Jakob Grajer schnell, es ist gar nicht so einfach, mit Nistkasten, Schrauben und Akkubohrer in der Hand in luftiger Höhe Balance zu halten. Am Ende aber gelingt es doch. An der Scheune des Dorfweihers zum Beispiel. In den Bäumen vor dem Kindergarten oder an der Straße nach Wiesendorf. Insgesamt fünf der sieben Nistkästen installieren die Jugendlichen mit Hilfe der Drehleiter im Ort. Dann ertönt der Alarm. Die Drehleiter wird zu einem Einsatz abberufen, die Steckleitern aus dem Löschfahrzeug werden herangeschleppt. Die einen halten die Leiter, die anderen kraxeln in den Baumwipfel. Am Ende hängt auch der Nistkasten Nummer sechs. Wo? Das muss geraten werden, finden die Jugendfeuerwehrler: Wer alle sechs im Ort findet, soll sich bei den Mitgliedern in der Übung immer freitags ab 17.30 Uhr am Feuerwehrhaus in Neunkirchen melden. Wer als erstes die richtige Antwort gibt, gewinnt eine Jahresmitgliedschaft gratis. (mte)

Explosives Ausflugsziel

Die Senioren der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wählten als erstes Ziel der diesjährigen Ausflugssaison das Vulkanmuseum in Parkstein. 55 Teilnehmer ließen sich von Museumsleiterin Susanne Moldaschl und Geoparkrangerin Bettina Rüstow die spannende Geschichte der Entstehung des Vulkans erklären. Der farb- und geräuschreiche "Ausbruch" rundete die Ausführungen ab.

Zum gemütlichen Teil traf man sich im Anschluss in der Zoiglstube beim Wagerer. Für Stimmung sorgte Wilhelm Moser mit dem Akkordeon. Lore Leitmeier und Richard Meier sangen und erzählten humorvolle Geschichten.

Ritt auch über Matratze

25 Teilnehmer bewiesen ihre Fähigkeiten beim Trail auf dem Platz und in der Halle bei der Reit-, Fahr- und Zuchtgemeinschaft in Moosbürg. Diverse Geschicklichkeitsübungen galt es für Pferd und Reiter zu absolvieren. Zum Beispiel mussten die Akteure am Sandplatz einen Ball durch eine Stangengasse schieben, über Stangen unterschiedlicher Höhe reiten und Dosen hinter sich herziehen. Das Zerstechen von Luftballons stellte für besonders mutige Pferde kein Problem dar. Die Anforderungen in der Halle bestanden unter anderem aus der Überquerung des Flattertores, dem Ritt über eine Holzwippe, eine Matratze und eine Plane. (kzr)

Weltkulturerbe mit Schatten

"Kambodscha in Südostasien" war das Thema des Fotografen Rudolf Bauer beim Naturfreunde-Fotoabend. Über ein halbes Jahr verbrachte der Referent vor einiger Zeit in mehreren Staaten Südostasiens. Er lieferte eindrucksvolle Fotos der Gegend um Angkor und dem dort gelegenen Weltkulturerbe. Weiter präsentierte er Land und Leute sowie deren kulturelle Festlichkeiten. Auch Schattenseiten wie die von den Spätfolgen des Krieges in der Region gezeichneten Kinder oder Spuren des grausamen "Pol Pot"-Regimes wurden gezeigt.

Habicht interessiert

Wer beim Kanarien- und Vogelschutzverein züchtet, hat es weniger mit dem Habicht zu tun. Doch auch für die Züchter kleinerer Vögel war das Referat von Klaus Sander über den Greifvogel interessant. So erzählte er, dass das Männchen oft nur ein halbes Kilo auf die Waage bringt, das Weibchen dagegen auch das Vierfache. Sein Gelege baut er auf Bäumen mit über 20 Meter Höhe. "Ein Phänomen sind Brutgebiete in der Stadt, immer näher rückt der Habicht, der sich hier seine Nahrung erbeutet." Er ernährt sich vor allem von Krähenvögel, Tauben oder kleinen Hühnern. Vorsitzender Engelbert Holl dankte dem Referenten mit einem Präsent. (kzr)

Fit im Umgang mit Demenz

13 Teilnehmer absolvierten im Zuge einer Ehrenamtsschulung 40 Unterrichtsstunden im Café Mitte Stockerhut. Am Ende nahmen sie viel Wissen rund um die Krankheit Demenz mit. Daran waren vor allem Angehörige von Demenzkranken und Pflegekräfte der ambulanten Pflegedienste interessiert. Veranstaltet hatten die Schulung das Rose-Team für betreutes Wohnen aus Störnstein sowie die Alzheimergesellschaft Sega. Es referierten Gertrud Späth (AOK) sowie Sozialpädagogin Sonja Dobmeier als Ansprechpartner für gerontopsychiatrische Fachberatung. Leitender Abteilungssarzt Dr. Jens Trögner vom Krankenhaus Amberg brachte den Schülern die Symptome der Demenz und die Auswirkungen nahe. Über die Hilfsmittel bei einer Demenzerkrankung referierte Thomas Heining vom gleichnamigen Sanitätshaus. Geleitet hatte die Schulung der Ehrenamtlichen Georg Pilhofer, Gerontotherapeut und Diplom-Sozialpädagoge.
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