Vereine

Auf zum höchsten Berg Afrikas

Auf den Weg zum Kilimandscharo machten sich die Besucher der Monatsversammlung der KAB St. Johannes/Herz Jesu. Denn dort referierte Irene Schlamminger über ihre Erlebnisse auf ihrem weg zum höchsten Berg des afrikanischen Kontinents.

Im August 2013 hatte sie sich auf den Weg gemacht, den Kilimandscharo (5895 Meter) zu erklimmen. Zusammen mit zwei ihrer Söhne und einer Cousine ging es von Nürnberg über Istanbul nach Arusha/Tansania zu Tochter Annette Sirikwa. Sie betreibt dort die Reiseagentur Africa Safari Experts mit ihrem tansanischen Mann betreibt. Nach einem ausführlichen Briefing mit Guide und Koch startete Irene Schlamminger das Abenteuer am Machame Gate und erreichte nach sechs Tagen abwechslungsreichen Aufstiegs den höchsten Punkt Afrikas - den Uhuru Peak - pünktlich zum Sonnenaufgang. Mit zahlreichen Bildern und Impressionen veranschaulichte die Referentin den Aufstieg und gab auch einen Einblick in das tägliche Leben Afrikas. Vorsitzender Hermann Stadler dankte für den interessanten Vortrag.

Auf in den Frühling

Die Fahrt der Siedlergemeinschaft Moosfurt ging in Richtung Marktredwitz. Vorsitzende Edith Schimandl begrüßte alle, die im "Cafe Heidi" in Herzogsöd Kaffee tranken. Es ging weiter nach Bergnersreuth bei Arzberg in das "Volkskundliche Gerätemuseum". Im Thiersheimer Wirtshaus "Zur Stiegmühle" endete der Tag bei einer Brotzeit. (kzr)

Mensch und Hund laufen

Zu einem Probelauf für den bevorstehenden Canicross-Lauf im Herbst trafen sich nun die Mitglieder der DJK-Hundelaufgruppe. Unter Führung von Martin Hofmann vom DJK-Laufteam erkundeten die Läufer mit ihren Hunden die 7,5 Kilometer lange Strecke, die vom DJK-Sportheim über Weiden-Ost in das Waldgebiet südöstlich des Zollhauses führt. Auf kleinen Pfaden und Wegen mit nur leichten Steigungen vollführt die Route einen Bogen, bevor es wieder bergab nach Weiden geht. Der Canicross findet im Rahmen des 1. Weidener X-Trail am Samstag, 10. Oktober, um 13.50 Uhr statt (Anmeldung unter weidender-x-trail.de). Wer schon mit dem Training beginnen will oder einfach Spaß am Laufen mit Hund hat, ist herzlich eingeladen zur Hundelaufgruppe, jeweils freitags um 17 Uhr, Treffpunkt Parkplatz oberhalb Felixkirche Neustadt. Mitmachen können alle, die etwa eine Stunde in ruhigem Tempo joggen können. Kontakt irmi.eckel@web.de, Stichwort Hundelaufgruppe. (bad)

Es braucht mehr Abfalleimer

Es war die erste Aktion der neu gegründeten Greenpeace-Gruppe in Weiden. Und sie kam an. Neun Mitglieder sammelten unter dem Motto "Jeder kann seine Umwelt verbessern. Greenpeace Weiden geht mit gutem Beispiel voran" im Bereich des Schätzlerbades zehn Säcke voll Müll ein. Entsorgt hat sie die Stadt Weiden. Die wiederum wollen die Greenpeace-Mitglieder bitten, wieder mehr öffentliche Abfallbehälter im größeren Einzugsbereich rund ums Schätzlerbad zu installieren. Die direkt beim Bad befindlichen Behälter seien offensichtlich nicht ausreichend. Das nächste, für jeden offene Treffen von GP-WEN findet am 10. Mai um 19 Uhr im Hotel zur Post in Weiden statt.

Mutter ist die Beste

Zum Heimatnachmittag mit Muttertagsfeier im Café Mitte begrüßte der Vorsitzende der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen, Norbert Uschald, Mitglieder und Gäste. Dabei kamen dank Andreas, Katharina, Barbara, Anita und Norbert Uschald Wortbeiträge, Frühlings- und Maienlieder zu Gehör. Die Mütter erhielten ein vitaminreiches Getränk, die Väter wurden mit "Hochprozentigem" bedacht.

Uschald erinnerte an die kürzlich verstorbene Kulturwartin Renate Poweleit und würdigte ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Kreisgruppe. Zudem sprach er über den traditionellen Maibaumaufbau des Heimatrings Weiden sowie über das Kriegsende 1945. So sei der 8. Mai ein "ambivalentes Datum". Denn hier werde fast immer vergessen, dass die Menschen in der sowjetisch besetzten Zone von einer Diktatur in die andere geraten seien. Für alle Deutschen, die nach 1945 vertrieben wurden, für die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion, die Russlanddeutschen, sowie die Deutschen in Südosteuropa sei dieses Datum kein Tag der Befreiung gewesen.

Ehre für "dienstälteste" Mama

Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Berggasthof Schaller in Georgenberg feierten 75 Mitglieder der CSW-Senioren Weiden Mutter- und Vatertag. Gedichte und Wortbeiträge untermalten den Festtag. Vorsitzender Theo Albrecht dankte dafür, gratulierte elf Geburtstagsjubilaren und ehrte Annemarie Ziegler, die älteste Mutter in diesem Kreis, mit einem Präsent.

Im Anschluss sprachen Monika und Josef Singer von ihrer mehrmonatigen Reise mit dem geländegängigen Wohnmobil durch den Iran, das frühere Persien. Das Land ist gut viermal so groß wie Deutschland und hat nur 75 Millionen Einwohner. 53 Prozent des Landes ist Wüste und unfruchtbares Land, nur 9 Prozent sind Ackerland, das überwiegend künstlich bewässert werden muss. Neben mineralischen Rohstoffen lebt das Land überwiegend von Erdöl und Erdgas, das in großem Stil gefördert und exportiert wird. Quer durch die Wüste Kawir fuhren die Singers und berichteten von unvorstellbaren Verhältnissen, auch klimatisch mit Nachttemperaturen von bald 40 Grad. Interessant sind die umgebauten früheren Karawansereien, die heute verschiedensten Zwecken dienen, auch als Hotel mit Wänden aus Stoffdecken oder als Basare. Besonders fiel die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Bewohner auf. Mit großem Beifall dankten die Zuhörer den Eheleuten für ihre Einblicke in das fremde Land.
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