Vereine

Fleißige Hände in der Kirche

Ein herzliches "Vergelt's Gott" wollte die katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius allen Caritas-Sammlern, Blumenfeen und Kirchenputzerinnen einmal sagen. Pfarrgemeinderatssprecherin Brunhilde Spannl wählte dazu die schon traditionelle Veranstaltung "Meditation und Frühstück", die sie zusammen mit Marianne Greiner und Anna Wolf vierteljährlich anbietet.

Die Mutter Gottes, die Knoten-Löserin, stand im Mittelpunkt der Andacht im Pfarrsaal. Papst Franziskus hat in seiner Studienzeit in Augsburg dieses Gemälde gefunden und es zu einem großen Wallfahrts-Heiligtum in Südamerika gemacht. Auch die Verehrung in Deutschland nehme immer mehr zu. Die 25 Ehrenamtlichen baten in Fürbitten und Liedern um die Fürsprache Mariens bei Gott. Danach folgte ein gemütliches Frühstück, das sich bis in den späten Vormittag hineinzog. Auch Pfarrer Armin J. Spießl dankte allen für das unbezahlbare Engagement. (kzr)

Rettungsleitstelle besucht

Stellvertretender Leiter Jürgen Meier informierte den DJK-Seniorenkreis über die Integrierte Leitstelle (ILS), die 24 Stunden und 365 Tage im Jahr erreichbar ist. Notrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst der Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden sind seit April 2012 in der Integrierten Leitstelle organisiert, die die Alarmierung optimieren und sicherstellen soll. Sie ist über die gebührenfreie Rufnummer 112 sowohl aus dem Festnetz als auch über Mobilfunk zu erreichen.

In der hochmodernen Einsatzzentrale nehmen speziell geschulte Mitarbeiter an zwölf Computerarbeitsplätzen mit ausgeklügelter Einsatzsoftware die Notrufe entgegen und koordinieren die Hilfe. Im Bereich der Leitstelle Nordoberpfalz leben 224 000 Menschen auf einer Fläche von 2600 Quadratkilometern. Rund 13 000 Menschen leisten im Zuständigkeitsbereich Notfalldienst. Pro Tag gehen Im Schnitt 400 Telefonate ein. (mbm)

Ausflug zum Nürnberger Zoo

Eine bunte Truppe von Kleinen und Großen folgte der Einladung des Katholischen Frauenbundes St. Elisabeth zum Besuch des Nürnberger Zoos. Sonnenschein, gute Laune sowie außergewöhnliche Tiere und Vorführungen trugen zum Gelingen bei.

Lieder und Gedichte

Beim Heimatnachmittag der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen im Café Mitte am Stockerhut-Park ertönten zu Beginn die Heimatlieder "Land der dunklen Wälder" und "Westpreußen, mein lieb Heimatland". Kassiererin Ingrid Uschald gratulierte den Geburtstagskindern des Monates Juni. Vorsitzender Norbert Uschald berichtete vom Paneuropa-Kongress, der in Weiden stattgefunden hatte.

Barbara Uschald erfreute die Landsleute mit Liedern, die sie auf ihrer Flöte vortrug. Norbert Uschald sorgte für weitere musikalische Unterhaltung, Andreas Uschald stellte die ostpreußische Speise "Rinderfleck" in Gedichtform vor, und Katharina Uschald las eine selbst verfasste Fantasiegeschichte. Auch Ilse Stark trug mit zwei Gedichten zum Gelingen des Nachmittags bei.

Das Gartenfest steigt am Samstag, 27. Juni, um 14 Uhr wieder im Garten der Familie Uschald.

Von der Kirche zur Moschee

35 Mitglieder und Gäste der KAB St. Konrad - darunter vier Kinder - besuchten die türkische Gemeinde Weiden in der Frühlingstraße. Schon an der Eingangstür zur grünen Mevlana- Moschee wurden sie von Imam Hüseyin Cetin (seit 2013 für fünf Jahre in Weiden) und seiner Übersetzerin Tugba Nizir herzlich in Empfang genommen. Beide stammen aus der Türkei und sind Muslime. Sie gehören somit der zweitgrößten Weltreligion, dem Islam, an. Natürlich ohne Schuhe betraten die Gäste den sonnendurchfluteten Gebetsraum, dessen weißblaue Kuppel mit arabischen Koranversen verziert ist. An Feiertagen besuchen etwa 350 Muslime die Moschee. Vorbeter Imam Hüseyin erklärte mit Hilfe der Übersetzerin die Einrichtung der Moschee mit Gebetsnische (nach Mekka gerichtet), der Kanzel für Freitagspredigten und dem Vortragspult. Ausführlich erläuterte er, was es mit den täglichen Waschungen und Gebeten auf sich hat und wie sie einzuhalten sind. Er sagte: "Allah stellt uns mit dem Gebot zum Beten auf die Probe, er möchte wissen, ob wir willensstark und ausdauernd sind." Beispielhaft betete er für die Anwesenden ein Morgengebet. Wer sündigt, der wendet sich direkt an Gott, dazu brauche es keinen Mittler. Wer von Herzen bereue, könne auf Gottes Gnade hoffen.

Vorsitzender Herbert Ditz bedankte sich bei den Gastgebern mit kleinen Geschenken.
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