Vereine

Erolgreiche Gürtelträger (vorn von links): Paul Forster, Theo Strobel, Bastian Zötzl, dahinter Franziska Schmidt, Nicolas Hörmisch, David Laubert und Lukas Hirsch. Bild: R. Kreuzer
Gelb für Trainingsfleiß

Sechs junge Ju-Jutsukas stellten sich ihrer ersten Gürtelprüfung in der Kampfsportart Ju-Jutsu. Nicolas, David und Lukas konnten bei der Fallschule überzeugen, ebenso beim Griffsprengen und Grifflösen. Bereits einen Gürtelgrad voraus zeigten Franziska, Paul, Theo und Bastian, dass ihnen das Befreien aus Festhaltern gelingt. Im darauffolgenden Bodenrandori (lockerer Bodenkampf) wechselten sie ohne Schwierigkeiten von einer Befreiungstechnik in einen Festhalter. In der Fallschule zeigten sie dem Prüfer, Josef Schörner, dass sie den Sturz seitwärts und die Rollen oft genug geübt hatten, um sie fast perfekt vorzuführen.

Mit Stolz konnten alle sieben Prüflinge ihre Urkunde unter dem Applaus der fast 30-köpfigen Trainingsgruppe in Empfang nehmen.

Reiseziel Heidelberg

Für drei Tage fuhr die Werbegemeinschaft AW-Gewerbepark nach Heidelberg,. Am Freitag stand eine Stadtführung durch die vom Krieg verschonte Altstadt auf dem Programm, mit vielen historischen Gebäuden und dem Besuch des Geburtshauses von Friedrich Ebert, dem ersten Reichspräsidenten. Am Samstag erfolgte die Besichtigung des Schlosses. Mit der Fahrt der Standseilbahn auf den 567 Meter hohen Königsstuhl erschloss sich der Blick über das Neckartal und die Altstadt. Um 22 Uhr erstrahlte das Schloss in glühendem Rot und vor der historischen "Alten Brück" fand ein gigantisches, 20-minütiges Feuerwerk statt. Nach einer Schifffahrt auf dem Neckar und einer Einkehr am Brombachsee bedankte sich der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Alois Hösl, bei Günther Mayer für die Ausarbeitung dieser traumhaften Reise. (rdo)

Fahrt ins Fichtelgebirge

Mit dem Reisegebet und nach dem Reisesegen durch Pfarrer Peter Brolich machte sich die Seniorengruppe St. Elisabeth auf den Weg ins Fichtelgebirge. Fröhliche Lieder und gute Gespräche verkürzten die Fahrt. Am Fichtelsee suchten einige gleich einen schattigen Platz auf der Terrasse, während ein paar mutige Frauen Abkühlung im kühlen Nass fanden. In Fichtelberg wurde die Pfarrkirche Maria Geburt besucht. Ein wunderschönes Elisabeth-Fenster zog die Blicke auf sich. In einer kleinen Andacht wurde die Muttergottes gegrüßt.

ADAC nur noch vierteljährlich

Aus der Monatsversammlung werden künftig Vierteljahresversammlungen. Das entschieden die ADAC-Mitglieder in der letzten Versammlung, weil sich auch so die Termine organisieren lassen. Präsident Karlheinz Ach erinnerte, dass sich eine Delegation am Pöhlbergpreis in Annaberg-Buchholz beteiligte und der NOB-Lauf für Karts auf dem Achgelände sehr gut besucht war.

Gehäuft haben sich Probleme bei der Anerkennung deutscher Führerscheine in Spanien. "Alle deutschen Führerscheine müssen für Touristen anerkannt werden. Für vorübergehende Aufenthalte in Deutschland erteilte Führerscheinformate wie Scheckkartenführerscheine oder die grauen und rosa Scheine müssen akzeptiert werden".

Ach legte auch eine Statistik vor, in der die Ablenkungen am Steuer aufgezeigt sind. So liegen Navi-Eingaben bei 60 Prozent. Es folgen Handy (56), aus Wasserflaschen trinken (51) und Brillen wechseln (40).

Abschließend erinnerte Ach, dass die Mitgliederzahlen beim ADAC nach der Krise wieder auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament stehen. 18,92 Millionen Mitglieder zählte der ADAC Ende 2014, annähernd so viele wie im Vorjahr. Nach der erfolgreichen Ausfahrt bei den Oldtimern letztes Wochenende wird am 13. September die Fuchssuchfahrt durchgeführt.

Spaßwochenende

Kürzlich verbrachten die Kinder und Jugendlichen der SG Rehbühl mit ihren Betreuern ein Spaßwochenende am Schießlweiher. Nach der Ankunft am Freitag wurden eifrig die Feldbetten aufgestellt, so dass für die zwei Nächte der Schlafplatz gesichert war. Als überaus willkommene Abkühlung war der Schießlweiher geradezu ideal. Für die Kleineren gab es die Möglichkeit, sich im Planschbecken zu vergnügen. Am Samstag fuhr die Truppe nach Eschenbach, um den "Holzweg" zu erkunden. Abends waren Gemeinschaftsspiele an der Feuerstelle angesagt. Am Sonntag nach dem Frühstück ging es wieder nach Hause. Auf die Frage ob es den Kindern gefallen hat, kam ein lautes "JA".

Frauen im Geschichtspark

Der Halbtagesausflug des Katholischen Frauenbundes St. Konrad führte zum Geschichtspark Bärnau-Tachau. Trotz hochsommerlicher Temperaturen hielten die Besucherinnen tapfer durch und erhielten bei dem fast zweistündigen, geführten Rundgang Einblicke in die Geschichte der Menschen vom 9. bis ins 13.Jahrhundert.

Aus original Materialien entstanden Rekonstruktionen wie u.a. das Slawische Langhaus, das Grubenhaus und das Flechtwandhaus, sowie eine Holzkirche. Viel erfuhren die Frauen über die Lebensweise der slawischen Stämme, die vom Süden in den Nordosten Bayerns übersiedelten. Am Ende der Führung bestieg man die Turmhügelburg, das Wahrzeichen des Geschichtsparks, von wo aus man einen herrlichen Rundblick über das gesamte Museumsgelände hat.

Weiger im Wald

Bei ihrer Oberpfalzbereisung besuchten mehrere Mitglieder des Landesvorstandes des Bundes Naturschutz auch den durch die geplante Ausweisung eines Gewerbegebietes bedrohten, fast 130 ha großen Waldkomplex westlich von Weiden.

Obwohl es im Umfeld der Stadt Weiden schon heute fast 200 ha voll erschlossene Gewerbeflächen gebe, wolle die Stadt Weiden ohne ersichtlichen Bedarf ein neues, 75 ha großes Gewerbegebiet ausweisen. "Der BN sieht darin einen umso größeren Skandal, als dieses Waldareal unter anderem aufgrund seiner hohen Strukturvielfalt und seiner guten Erreichbarkeit für die Naherholung von unschätzbarer Bedeutung ist", sagte Landesvorsitzender Prof. Hubert Weiger.

"Mit der geplanten Zerstörung dieses "Bürgerwaldes" verstößt die Stadt Weiden sogar gegen die Bayerische Verfassung, da diese in Art. 141 auch die Gemeinden dazu verpflichtet, den Wald wegen seiner besonderen Bedeutung für den Naturhaushalt zu schützen und zu pflegen sowie kennzeichnende Orts- und Landschaftsbilder und die heimischen Tier- und Pflanzenarten zu schonen und zu erhalten", ergänzte mit Nachdruck Sebastian Schönauer, der stellvertretende BN -Vorsitzende.

Angesichts der überregionalen Bedeutung dieses Konfliktes versicherte Richard Mergner als Landesbeauftragter, dass der BN auch weiterhin alles daran setzen werde, dass das Mega-Gewerbegebiet Weiden-West nicht zu einem landesweiten Präzedenzfall wird und auch künftige Generationen sich in ihrem dann sicher noch attraktiveren und wertvolleren "Bürgerwald" erholen können.
Weitere Beiträge zu den Themen: Landesvorsitzender (555)Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.