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Mitglieder des Wirtschaftsclubs nutzten die Vier-Tages-Fahrt nach Wien auch, um unterwegs neue Eindrücke in bedeutenden Wirtschaftsunternehmen zu gewinnen. Bild: hfz
Wirtschaftsclub in Wien

Hans Mosers Schlager "Ich möchte gern a Reblaus sein" galt als Motto für die viertägige Jahresfahrt des Wirtschaftsclubs Nordoberpfalz nach Wien. Die 47 Teilnehmer besichtigten auf dem Hinweg das österreichische Vorzeigeunternehmen Peak Technologies in Holzhausen bei Linz, einem der führenden Hersteller für Leichtfaserverbundstoffe für Formel Eins, DTM und Luftfahrtindustrie. Namhafte Logos wie Ferrari, Porsche, BMW oder Audi finden sich auf der Kundenliste.

Das Highlight war sicherlich der Besuch bei der OMV-Raffinerie in Schwechat, die als größte Binnenanlage Europas gilt und über eine 500 Kilometer lange Pipeline an die Mittelmeerhäfen angebunden ist. Österreichs Wirtschaft ist bedeutend in Europa, davon überzeugten sich die Mitglieder des Wirtschaftsclubs. Der Tourismus zählt längst nicht mehr allein zu den großen Wirtschaftsfaktoren des Landes. Die Kultur in Wien kam auf der Jahresfahrt natürlich auch nicht zu kurz. Den Abschluss der Reise bildeten die Impressionen bei einer Fiakerfahrt mit zwölf Kutschen durch das sonntägliche Wien.

Siedler in der Dehner-Zentrale

Eine gute Wahl hatte Erich Bäumler, der Reiseleiter der Krumpes-Siedler getroffen. An der Fahrt zur Dehner-Welt nach Rain am Lech nahmen 96 Mitglieder teil, so viele wie noch nie. Rain zählt nur rund 9000 Einwohner. Aber Dehner beschäftigt an seinem Stammsitz über 1000 Menschen auf 650 000 Quadratmetern. Der Konzern betreibt 110 Gartencenter sowie einen Landhandel mit den Bereichen Agrar, Degro sowie ein 4-Sterne-Blumen-Hotel. Bei der Rundfahrt über das Gelände und durch die Stadt beeindruckte besonders die Gärtnersiedlung. Sieben Gärtnereien produzieren auf 210 000 Quadratmetern Gewächshausfläche und 100 000 Quadratmetern Freiland jährlich 30 Millionen Pflanzen. Jede Gärtnerei ist auf bestimmte Pflanzen spezialisiert. Dehner nimmt die gesamte Produktion ab und vertreibt sie über seine Gartencenter.

Die Siedler bestaunten das Center, die Zoo-Fachhandlung, den öffentlichen Blumenpark, die Schauanlage und den Naturlehrgarten. Siedler-Vorsitzender Edi Nickl dankte Erich Bäumler für die Organisation. (rdo)

Kinder am Brückelsee

Besonders lieben Gästen öffnete der Yachtclub Weiden seine Segelanlage am Brückelsee. Die Jugendabteilung lud einige Flüchtlingskinder aus Weiden für einen Tag am Wasser ein. Gemeinsam mit Anja Sauer vom Arbeitskreis Asyl in Weiden hatte Jugendwartin Kati Witt den Besuch von Flüchtlingskindern aus Syrien, Serbien, dem Iran, der Ukraine, Armenien und Aserbaidschan organisiert. "Wir wollten als Verein den Kindern zeigen, dass sie hier bei uns willkommen sind und mit ihnen gemeinsam einen Ferientag am Brückelsee verleben", betonte Kati Witt. Eine Segeltour mit der "Salix" oder eine kleine Fahrt mit dem Motorboot kamen ebenso gut an wie Stofftaschen, die mit Muscheln, Seepferdchen oder Segelschiffen bemalt werden konnten.

Berührungsängste gab es trotz kleinerer Sprachschwierigkeiten keine. Ganz im Gegenteil: Im kühlen Nass trauten sich einige der jungen Gäste mit ihren Rettungswesten zu, erste Schwimmversuche zu unternehmen. Auch das Küchenteam stellte sich auf die jungen Gäste ein und bereitete ein leckeres Chicken-Curry zu. Als kleines Gastgeschenk erhielten die Teilnehmer vom Verein ein farbiges Yachtclubshirt und dieser wiederum ein kleines Segelboot, auf dessen Segel alle Kinder unterschrieben haben. Fazit: Weiden ist bunt!
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