Vereine

Hauswirtschaftsmeisterin Alexandra Lukas präsentierte beim Frauentreff der Krumpes-Siedler leckere Brotaufstriche. Bild: Dobmeier
Leckere Brotaufstriche

Bei 36 Grad Hitze hatte Hauswirtschaftsmeisterin Alexandra Lukas für den Frauentreff der Krumpessiedler genau das Richtige vorgeschlagen. Die Frauenbeauftragte Ramona Meier freute sich über das große Interesse und den Besuch von 38 Frauen. Zubereitet und verkostet wurden vier deftige Brotaufstriche u. a. Kürbiskernaufstrich, Türkischer Obatzda und Tomatencreme mit Basilikum, Obatzda á la Alexa auf Weißbrot. Zum Abschluss gab es noch einen süßen Kaffeecremeaufstrich mit Krokant. Es war ein gelungener geselliger Abend. (rdo)

Bei der Sail 2015

Es liegt eigentlich in der Natur der Sache, dass sich die Marine an die See begibt.So reiste die Kameradschaft Weiden mit 40 Teilnehmern zur Sail 2015. Sie verbrachten drei herrliche Tage an der Nordsee. Die meisten nächtigten auf der "Arcona", dem Heimschiff der MK Wilhelmshaven und trafen dort den gebürtigen Weidner Rudi (genannt Max) Drechsler.

Am ersten Tag besichtigte die Gruppe den ersten Tiefseecontainerhafen Deutschlands, den Jade-Weser-Port. Nachmittags wurden sie von der Fregatte Mecklenburg Vorpommern der Deutschen Marine empfangen. Im Anschluss wurde der Marine Ehrenfriedhof besichtigt.

Viel Vergnügen bereitete die Insel Spiekeroog. Dort war bei herrlichem Sonnenschein (bis zum Gewitter) Strandtag angesagt. Der Höhepunkt der Reise war zweifelsohne die Sail 2015 in Bremerhaven am Sonntag. Über 200 Windjammer aus aller Welt lagen im Hafen, die größtenteils besichtigt werden durften. Neben den drei russischen Großseglern, Kruzenshtern, Sedov (beide ehemalige deutsche Hochseesegler) und Mir, hatte auch ein sehr betagter Segler aus Prag festgemacht.

Flüchtlingskinder beim Bauern

Kühe füttern, Ponys streicheln, Würstchen essen - 23 Flüchtlingskinder aus den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt Weiden verbrachten einen spannenden und unvergesslichen Nachmittag auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Gruber in Lückenrieth. Den Ausflug hatte das Weidener "Netzwerk Asyl" organisiert.

Mit sieben Privatautos wurden die Kinder abgeholt und nach Lückenrieth gebracht, wo Bäuerin Sabine Gruber sie bereits erwartete. Sie zeigte ihnen den Hof, ließ sie beim Füttern von Kühen, Hasen und Schweinen helfen und auf Ponys reiten. Sprachprobleme gab es dabei nicht, da einige der Kinder bereits so gut Deutsch sprechen, dass sie kurzerhand übersetzten.

Die Kinder, die aus Syrien, der Ukraine, Russland, Afghanistan, Albanien und Tschetschenien stammen und seit mehreren Monaten in Gemeinschaftsunterkünften in Weiden leben, hatten an diesem Nachmittag viel Zeit und Platz zum Toben in der Natur und machten begeistert bei den Spielen mit, die Sabine Gruber für sie vorbereitet hatte.Zur Stärkung gab es Kuchen, Brotzeit mit selbst hergestellter Butter und zum Abschluss Würstchen und Stockbrot vom Lagerfeuer. Zum Dank schenkte jedes Kind der Bäuerin eine Sonnenblume.

Im Amberger Briefzentrum

Gemeinsam mit den Briefmarkenfreunden aus Schwandorf reisten die Briefmarkenfreunde Weiden in das Briefzentrum Amberg-Ebermannsdorf. Dort besichtigten die Ausflügler die Abläufe vom Stempeln der Briefe bis zum Sortieren und einsacken. Vorsitzende Sieglinde Nordgauer hatte ihren Kollegen Peter Bartmann aus Schwandorf gebeten, diese Tour zu organisieren.

Pünktlich um 18 Uhr nach der 3. Schicht erlebten die Vereinsmitglieder, wie Briefe sortiert und gestempelt wurden, und mit welcher Geschwindigkeit: In einer Stunde werden 30 000 Stück durchgefahren. Aber auch hier geht es nicht ohne die 200 Arbeiter und Arbeiterinnen, die in drei Schichten eingeteilt diesen Ablauf steuern. Leiter Hans Hirschmann begrüßte die Gruppe. Ihm überreichte Sieglinde Nordgauer ein Briefmarkenalbum mit Sonderstempeln und besonderen Belegen. (kzr)
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