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Kegler rollen ins Burgenland

Mit Mehrtagesfahrten kennt sich die KAB-Keglergruppe Neunkirchen aus - heuer stand schon die 17. an. Diesmal ging es fünf Tage ins Burgenland. Es ist das östlichste der österreichischen Bundesländer und gliedert sich in zwei ganz unterschiedliche Landschaften. Im östlichen Teil dehnen sich die weiten Tiefebenen der Puszta aus, hier liegt auch Europas einziger Steppensee, der Neusiedler See. Der Süden des Bundeslandes ist ein waldreiches, zu den östlichen Alpenausläufern gehörendes Mittelgebirge mit zahlreichen Burgen. Heute bestimmen Weideflächen, Obstkulturen und Weinbau das Landschaftsbild. Reiseleiter Burkhard Windhager zeigte den Ausflüglern diese schönen Landschaften und ging auch auf die Geschichte ein.

Sehr interessant waren zudem die Wiener Neustadt, sehenswert hier die Militärakademie, der Dom und der Wasserturm sowie die herrliche Fußgängerzone. Windhager zeigte auch das Schloss Esterhazy und das Gebäude von Joseph Haydn in Eisenstadt. Die Kegler durften das Bernsteinmuseum, eine Töpferei und eine Pferdekutschenrundfahrt durch die Randzone des Nationalparks Neusiedler See erleben. Mit dem Schiff fuhren sie in den Seefestspielort Mörbisch. Denkmalgeschützt sind dort die Kellerviertel bei Heiligenbrunn mit seinen 120 Weinkellern, von denen noch 50 mit Stroh gedeckt sind.

Dann ging es weiter in einen Uhudler-Stadl. Hier werden die Weintrauben noch per Hand gelesen. Ein besonderes Erlebnis war auch die Burg Forchtenstein. Ein Abstecher bei der Heimreise führte zur bekannten Seegrotte in Hinterbrühl, wo es auch eine Motorbootfahrt auf Europas größtem unterirdischen See gab. (kzr)

Stimmung im Stodl

Im voll besetzten Stodl feierten Mitglieder des Schützenvereins Heimatfreunde Mooslohe und ihre Gäste ihr neuntes Stodlfest. Mit gekommen waren auch die beiden Patenvereine, die Schützengesellschaft Almenrausch mit Schützenmeisterin Sieglinde Nordgauer und die Hubertusschützen Weiden mit Mathias Reuß und Erich Gallitzendorfer. Delegierte von Gemütlichkeit Mooslohe und vom Bartclub waren ebenso anwesend. Auch Vorsitzender Herbert Tischler vom Stadtverband und zweiter Gauschützenmeister Wolfgang Weiß ließen sich eins der beliebten Schaschliks schmecken. Am Nachmittag dann servierten die Damen zur Kaffeestunde leckeren Kuchen, daneben gab es Grünen Veltliner und Zweigelt. Der prächtig geschmückte Stodl war somit einmal mehr der Ort für eine rundum gesellige und kurzweilige Feier, bei der sich auch viele Neuansiedler der Schustermooslohe blicken ließen. (kzr)
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