Vereine

Vier Tage lang reisten diese Mitglieder der Geselligkeitsvereine Höhe 308 und Höhe 309 durch Sachsen. Bild: hcz
Gemeinsam in Sachsen

Ereignisreiche und interessante vier Tage verbrachten die Mitglieder der Geselligkeitsvereine "Höhe 309" (Frauen) und "Höhe 308" (Männer) in Sachsen. Perfekt organisiert von der Vorsitzenden des "weiblichen" Vereins Rosi Polland, erwartete die Teilnehmer ein reichhaltiges Programm.

Übernachtet wurde in einem Vier-Sterne-Hotel in Radebeul. Besichtigt wurden unter anderem die Frauenkirche in Dresden, das Barockschloss Moritzburg in Meißen, die schöne Altstadt der mittelalterlichen Silberstadt Freiberg und ihr großartiger Dom St. Marien. Besonders gefielen den Kameraden die Dampferfahrt auf der Elbe und die Fahrt mit der Lößnitzgrundbahn. (hcz)

Kaplan schlägt und trifft sofort

"O'zapft is!" Und damit war er um 100 Prozent besser als Münchens Oberbürgermeister auf der Wies'n. Denn der Kaplan von St. Josef, Dr. Thomas Hösl, brauchte beim Oktoberfest im BRK-Seniorenheim nur einen Schlag, um das Bier zum Laufen zu bringen. Münchens OB Dieter Reiter musste zwei Mal hinschlagen. Die erste Mass bekam Heimleiter Ludwig Kreutzer eingeschenkt.

Mitglieder der Weidener Stadtkapelle spielten unter Leitung von Heiner Rupprecht Bierzeltmusik. Die Heimbewohner labten sich an Kaffee und Kuchen. Später gab's dann Gerstensaft vom Fass mit frischen Brezen. Viele Angehörige waren gekommen, um mit den Bewohnern und den Mitarbeitern zu feiern. Der Saal war voll.

Unter den Gästen weilten der stellvertretende Chefarzt des BRK-Kreisverbandes Dr. Christian Wagner, BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath, der frühere Kreisgeschäftsführer Adolf Dendorfer und der Vorsitzende der Bewohnervertretung Diplom-Psychologe Willy Koegst. (zpe)

Weiden auf faszinierenden Fotos

Alois Laumer, pensionierter Weidener Gymnasiallehrer, zeigte den Mitgliedern und Gästen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Konrad wunderschöne Luftaufnahmen von Weiden und der Umgebung. Seit nun fast 40 Jahren ist Laumer begeisterter Drachenflieger. Regelmäßig ist er vom Flugplatz Latsch aus mit seinem gewichtskraftgesteuerten Ultraleichtflugzeug über der Oberpfalz unterwegs. "Die Faszination Fliegen war bei mir schon immer da, deshalb habe ich mir so ein motorisiertes Fluggerät zugelegt", erzählte Laumer. Das Fotografieren kam erst nach und nach dazu. Das sei alles andere als einfach, denn zum Steuern eines instabilen Fluggerätes bräuchte man eigentlich immer zwei Hände. Windscherungen und Turbulenzen seien auszugleichen und der Luftraum müsse ständig beobachtet werden. Flüge im Trike seien eine wackelige Angelegenheit. Laumer: "Ich vergleiche es damit, mit einem Fahrrad auf einem Feldweg zu fahren und dabei Blumen zu fotografieren." Umso beeindruckender sind Laumers Aufnahmen von Weiden und der Umgebung. Besonders faszinieren die Luftbilder von der Weidener Altstadt. Auch die eingemeindeten Ortsteile mit Neunkirchen, Rothenstadt, Trauschendorf, Muglhof mit Unter-, Mitter- und Oberhöll mit Vierlingsturm waren zu sehen. Ebenso der alte und neue Festplatz (mit Festbetrieb) und ein Fußballspiel der SpVgg Weiden gegen Borussia Dortmund aus dem Jahr 2009. Laumer hat inzwischen die gesamte Oberpfalz fotografiert. Schon über eine Million Besucher waren auf seiner Homepage www.a-laumer.de, auf der er seine Luftaufnahmen präsentiert. Wer Lust habe, könne mitfliegen, denn sein 64 PS starkes und bis zu 100 Stundenkilometer schnelles Trike hat zwei hintereinanderliegende Sitze. Langanhaltender Applaus folgte. KAB Vorsitzender Herbert Ditz dankte dem Referenten: "So wunderschöne Luftaufnahmen hat wohl noch keiner der hier 40 Anwesenden von Weiden gesehen. Ich jedenfalls bin begeistert."
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