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Was wäre ein Chorausflug ohne Gesang? Die Ensembles von St. Josef testete die Akustik der neuen Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig.
Chor singt in Leipzig

Leipzig, die einwohnerstärkste Stadt Sachsens mit großer musikalischer Tradition (vor allem Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy), war das Reiseziel des Chorausflugs der Pfarrei St. Josef. Eine Stadtführung mit Originalen wie Lene Voigt gewährte den Sängern von Kirchenchor und Nova Cantica tiefe Einblicke sowohl in die Historie als auch in die sächsische Mundart von "Leipzsch". Nach einem landestypisches Mittagessen in der Traditionsgaststätte "Zills Tunnel", wo angeblich Stammgast Carl Friedrich Zöllner 1844 die Melodie des bekannten Volkslieds "Das Wandern ist des Müllers Lust" ersann, lauschte die Reisegruppe in der Thomaskirche dem Orgelspiel von Thomasorganist Ullrich Böhme und dem herrlichen Gesang des Thomanerchors, teilweise begleitet vom Gewandhausorchester Leipzig.

Tags darauf bot die neu erbaute und erst am 9. Mai 2015 durch Bischof Heiner Koch eingeweihte Propsteikirche St. Trinitatis Gelegenheit zur Mitfeier eines katholischen Gottesdienstes und zur anschließenden Darbietung von Chorgesängen im Altarraum. Abgerundet wurde der von Rüdiger Streng perfekt organisierte Ausflug mit Besuchen des Leipziger Hauptbahnhofs und des zwischen 1898 und 1913 errichteten Völkerschlachtdenkmals.

Riedl/Schroeder holen Titel

Die Tennissaison geht dem Ende entgegen. Noch ein paar gesellige Spiele, dann ist Schluss. Bei schönem Wetter hat die Tennisabteilung im VfB Rothenstadt die Vereinsmeisterschaften im Mixed abgehalten. Sechs Paare spielten um den Titel, jeder gegen jeden. Jeweils ein Satz kam in die Wertung. Die Meisterschaft gewann Manfred Riedl mit Michaela Schroeder vor Oliver Schlicht und Anna Bühner. Nach der Siegerehrung setzten sich alle gemütlich zusammen, ließen sich Fleischschmankerl vom Grill schmecken. Die Turnierleitung hatte Abteilungsleiter Günther Winter übernommen. (kzr)

Reise in die alte Heimat

Vorsitzender Norbert Uschald konnte nach der Sommerpause wieder zahlreiche Mitglieder der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen und Gäste zum Heimatnachmittag im "Café Mitte" begrüßen. Ingrid Uschald gratulierte den Geburtstagskindern vom September. Im Mittelpunkt stand der Bericht des Vorsitzenden von seiner Reise nach Ostpreußen und Pommern, die von der Union der Vertriebenen und Aussiedler organisiert worden war. Uschald besuchte unter anderem Allenstein, die Heimatstadt seiner Mutter Ingrid, und fotografierte das Wohnhaus ihrer Familie. Weitere Stationen waren Marienburg, Elbing, Heilsberg, die Wallfahrtsorte Dietrichswalde, Heiligelinde sowie Nikolaiken. Außerdem stand Danzig auf dem Reiseprogramm. In Pommern konnten Stolp, das frühere Bismarck-Schloss in Varzin und Köslin, besichtigt werden. In Allenstein und in Köslin traf man sich zu politischen Gesprächen mit Vertretern der deutschen Minderheit. In Köslin kam es außerdem zur Begegnung mit polnischen Schülern und Lehrern.

Ilse Stark trug mit einem Herbstgedicht und einen Rückblick auf die Vertreibung aus ihrer Heimat Schlesien zum Gelingen der Versammlung bei. Die angesprochenen Themen führten zu einer angeregten Diskussion bei den Landsleuten. Mit einigen gemeinsam gesungenen Liedern verabschiedeten sich die Mitglieder und Gäste bis zum 4. Oktober um 14.30 zum Erntedankfest im "Café Mitte".
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