Vereine

Erst Tennis, dann Saustall

Die DJK-Abteilung Tennis hat wieder zum Mixed-Turnier mit anschließendem "Saustallfest" eingeladen. Abteilungsleiterin Christine Strauß freute sich, dass mehr als 20 Mitglieder einen unterhaltsamen und sportlichen Nachmittag verbringen wollten. In das Turnier starteten sie mit einem Sektempfang und einem leckeren Weißwurstfrühstück. Dann spielten sie fünf Runden zu je 20 Minuten. Alle fünf Plätze waren voll ausgelastet. Die Spielpaarungen wurden jeweils ausgelost. Abteilungsleiterin Christine Strauß und Vorsitzender Reinhold Wildenauer ehrten die Sieger: 1. Bernhard Puckl, 2. Karin Bonkoß, 3. Franz Bodensteiner.

Das anschließende Saustallfest im Tennisheim zog sich noch bis in den Abend hinein. Ein besonderer Dank galt Josef Kaltenecker für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung, den Kuchenbäckerinnen, Turnierleiterin Karin Bonkoß, Helmut Hecht für die sehr gut präparierten Tennisplätze und den weiteren Helfern.

Schützen in "Little Berlin"

Der Vereinsausflug führte die Hubertusschützen mit Kind und Kegel nach Mödlareuth. Bereits Mitte der 80er Jahre hatte der Verein einen Ausflug an die deutsch-thüringische Grenze zur geteilten Ortschaft Mödlareuth unternommen und die Sperranlagen der DDR besichtigt. Jetzt, nach über 30 Jahren, erinnerten sich noch einige Mitglieder beim Besuch des Deutsch-Deutschen Museums an die damaligen bedrückenden Verhältnisse an der Grenze. Selbst Grüßen oder Winken über die Mauer hinweg von Ost nach West war verboten. Die Amerikaner nannten die Ortschaft "Little Berlin", die wie ihr "großer Bruder" zum Symbol der deutschen Teilung wurde. Besichtigt wurde auch das Freilichtmuseum mit Exponaten zur innerdeutschen Grenze. Es besteht zum einen Teil aus einem Originalstück der Mauer, das nach der Wiedervereinigung als Mahnmal erhalten wurde, zum anderen Teil aus einer nachgebauten Sperranlage, wie sie für die Grenze der DDR typisch war.

Zum Mittagessen brach die über 20-köpfige Reisegesellschaft nach Saalburg am Bleiloch-Stausee auf. Die Bleilochtalsperre, auch "Thüringer Meer" genannt, ist der größte Stausee Deutschlands. Trotz des stürmischen und kalten Wetters wagte die Gruppe am Nachmittag noch eine Schifffahrt über den See, um die imposanten Stauanlagen zu besichtigen. Die Rückfahrt endete mit einer Einkehr im heimischen Schützenhaus "Alpenrose". Schützenmeister Klaus Leipold dankte Matthias und Sigrid Reuß für die Vorbereitung und Organisation.

"Minis" wollen hoch hinaus

33 junge Ministranten aus Rothenstadt und Etzenricht kletterten im Waldhochseilgarten Hirschau. Nach der Einweisung in die Technik war einem vierstündigen Klettervergnügen nichts mehr im Wege gestanden. Mutig und voller Kraft ging es für die "Minis" der Pfarreiengemeinschaft durch den Hochseilgarten. Die Oberministranten und größeren halfen den jüngsten Ministranten - auch durch schwierigere Passagen.

Die erwachsenen Begleiter sorgten für gute Laune mit heißem Tee, Süßigkeiten und Brotzeit. Die Organisation hatte Gemeindereferentin Claudia Stöckl übernommen. Die Anforderungen der verschiedenen Parcours meisterten die Messdiener perfekt. Manche konnten den schwierigsten "schwarzen" Bereich sogar mehrmals bezwingen. Nach einem tollen gemeinschaftlichen Vormittag in Hirschau ging es wieder in die Pfarreiengemeinschaft zurück.

Senioren auf Zeitreise

Die Seniorenclubs Maria Juchaz/Hans Bauer sowie Arndtstraße brachen gemeinsam zu einem Ausflug in das Oberpfälzer Freilandmuseum nach Neusath-Perschen auf. Dort ließen sie sich durch das Stiftlanddorf führen und sich in die Zeit vor über 1000 Jahren zurück versetzen. Anschließend ging es weiter zum Museumswirtshaus, wo der Juchaz/Bauer- Club Geburtstag feierte. Jeder Teilnehmer erhielt einen Brotzeitteller spendiert. Es bestand auch noch die Möglichkeit, die nahe gelegene Mühle zu besichtigen. (kzr)
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.