Vereine

Bei der Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten in Annaberg war natürlich auch eine Delegation des Städtepartnerschaftsvereins dabei. Bild: Wilck
Städtepartner feiern mit

Ganz im Zeichen der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Annaberg-Buchholz und Weiden stand die Fahrt des Städtepartnerschaftsvereins in die Erzgebirgsstadt. Dort nahm die - passenderweise 25-köpfige - Delegation an den umfangreichen Feierlichkeiten teil (wir berichteten). Vorsitzender Joachim Strehl zog anschließend ein Fazit: "Das Partnerschaftsjubiläum gestaltete sich zu einem nicht so schnell zu vergessenden Erlebnis."

Als Drei-Länder-Fahrt durch Sachsen, Thüringen und Bayern gestaltete sich dann die Rückreise. Ein Abstecher in das "Sommerpalais" inmitten des denkmalgeschützten Parks in der thüringischen Kreisstadt Greiz war ein kulturelles Highlight. Das Palais beherbergt die staatliche Bücher- (40 000 Bände) und Kupferstichsammlung sowie das "Satiricom", die nationale Karikaturensammlung der DDR. In der Ausstellung "Alles unter Kontrolle" über den Abhörskandal der NSA und die Folgen greifen über 70 namhafte deutsche Karikaturisten das Thema mit bitterbösem Humor auf. Die "Fattigsmühle" in der Nähe von Töpen-Juchhöh, von 1952 bis 1966 Grenzübergangsstelle nach Westberlin, war Anlaufpunkt in Bayern. In dem historischen Ensemble stärkten sich die Städtepartner für die Rückfahrt nach Weiden.

Kartoffeln aus dem Feuer holen

Die Kolpingfamilie Neunkirchen ließ mit dem Kartoffelfeuer einen guten alten Brauch wieder auflodern. Vorsitzender Roland Hoffmann und Vorsitzende Beate Neumann luden auf das Feld von Hubert und Gunda Kneidl in Trippach ein, die auch die Kartoffeln spendierten. Für die Kinder war es ein Riesenvergnügen, die Kartoffeln aus der Erde zu holen, in Folie zu packen und auf den Schwenkgrill zu legen. Salz, Butter, frisches Bauernbrot und verschiedene Dips machten die Kartoffel zum Edelgericht.

Das Programm sieht im November neben einer Zoiglfahrt noch einen Bastelnachmittag der Kinder mit ihren Eltern vor. (kzr)

DJK-Senioren im Hirschpark

Der Seniorenkreis der DJK hatte Mitglieder und Freunde zum Junghirschessen in die "Waldschänke am Hirschpark" in Heinzhof bei Ursensollen eingeladen. Stellvertretende Leiterin Lisa Hilburger begrüßte alle mit einem Gedicht. Bei schönem Reisewetter durch die reizvolle Landschaft entlang der Vils und der Lauterach erreichten die Senioren die Waldschänke. Nach dem Essen machten die Teilnehmer einen Rundgang um das Hirschgehege und waren danach bei der Hirschfütterung zur Stelle. Dabei erklärte Wirt Bernhard Geitner die Zucht und Verarbeitung der Junghirsche im eigenen Betrieb. Am Nachmittag spielte der Wirt zum "Kaffee-Tanz" auf. Hilburger lud noch zur Busfahrt am 11. November zum Zoigl beim "Vinzenz" in Hammerles ein.

Atommacht und Armut

Pfarrer Markus Schmid, der kürzlich sein Patenkind in Indien besucht hatte, berichtete bei der KAB Weiden-Ost über seine Eindrücke von diesem Land. Von den mehr als eine Milliarde Einwohnern bekennen sich circa 80 Prozent zum Hinduismus, 15 Prozent zum Islam und 2 Prozent zum Christentum. Das Kastensystem bestimmt immer noch das soziale Leben. Bis heute wird nahezu der gesamte Lebensweg durch die Geburt in eine Kaste vorgezeichnet. Vor allem in den Millionenstädten leben sehr viele Menschen in Slums. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist zu arm, um sich ausreichend zu ernähren. Krankheiten, nicht zuletzt durch Mangelernährung, sind weit verbreitet. Trotz der allgemeinen Schulpflicht ist die Kinderarbeit bei armen Familien immer noch an der Tagesordnung. KAB-Vorsitzende Christa Burzer bedankte am Ende sich für den interessanten Vortrag. Sie präsentierte zudem fair gehandelte Waren aus Indien, die im Weltladen erhältlich sind.

"Überraschung" mit Gattin

Ehemalige der Stab-/Stammkompanie der Weidener Heeresunteroffizierschule trafen sich zum 13. Mal in Bärnau im Hotel-Gasthof "Zur Post". Nach der Begrüßung durch den damaligen ersten Kompaniechef Hauptmann a.D. Heinrich Roßner folgte eine Führung mit Sabrina Zeitler durch den Geschichtspark Bärnau-Tachov. Der Tag endete mit einem Abendessen, jedoch nicht ohne Überraschung: Der damalige 1. Schulkommandeur der Heeresunteroffizierschule, Oberst a.D. Jürgen Hüffmann, und seine Gattin schauten unerwartet vorbei.

DAV auf Bergen und Flüssen

Die Freiluftsaison ist zu Ende, zum Abschluss gab es für die Mountainbiker des Alpenvereins aber noch einmal ein paar Highlights. Darunter einen Kurs unter der Leitung von Klaus Joachimstaler zur Verbesserung des fahrerischen Könnens in anspruchsvollem Gelände. Außerdem hat Renate Löw eine anspruchsvolle Tour durch die Fränkische Schweiz geführt, bei der zwar einige Höhenmeter zu bewältigen waren, die aber auch landschaftlich ausgesprochen reizvoll war.

Daneben bietet der DAV Weiden auch Kanutouren an. Unter Regie von Ina Weig-Meckl startete eine gemütliche Reise auf Vils und Naab. Anstelle von Riesenwellen gab's genussvolles Paddeln durch eine wunderschöne Oberpfälzer Flusslandschaft. Wesentlich rasanter hingegen war die Wildwasser-Kajakfahrt auf der slowenischen Soca, die Vorsitzender Stefan Schönberger in seiner Funktion als Fachübungsleiter Kajak organisiert und geführt hat. Auf einige Übungseinheiten in ruhigeren Flussabschnitten folgten wildromantische Touren. Die waren nicht nur optisch ein eindrucksvolles Erlebnis, sondern auch paddeltechnisch anspruchsvoll.

Die Jugendgruppe unter Leitung von Christina Reil verbrachte zudem eine Freizeitwoche in der DAV-Jugendbildungsstätte Bad Hindelang. Klettersteige, Canyoning und Sportklettern, standen genauso auf dem Programm wie Gemütlichkeit am Lagerfeuer oder Naturschutz. Die Weidener Gruppe wirkte sogar an Dreharbeiten eines Imagefilms für die Bildungsstätte mit, der in einer der nächsten Versammlungen vorgestellt wird. Die nächste Monatszusammenkunft ist am Dienstag, 13. Oktober, um 20 Uhr im Postkeller. (fei)
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.