Vereine

Ihr Ziel: Jugendleiter werden. Überwiegend Ministranten legten dazu den Grundstein bei einer Ausbildung der Katholischen Jugendstelle. Bild: hfz
Ein intensives Wochenende

Weiden An einem Wochenende im Jugendhaus Kaltenbrunn wurde wieder ein Grundstein gelegt: 19 junge Leute starteten mit Modul I eine insgesamt dreiteilige Jugendleiterausbildung der Katholischen Jugendstelle Weiden. Die Teilnehmer, überwiegend Ministranten, zwischen 15 und 21 Jahren kamen diesmal aus Luhe, Weiden, Eschenbach, Leuchtenberg, Grafenwöhr, Altenstadt und Neustadt/WN. Sie lernten Grundlagen, die für das Leiten einer Gruppe von Bedeutung sind, wie beispielsweise den Umgang mit verschiedenen Rollen und Charakteren oder einen Überblick über Struktur der Jugendarbeit und Möglichkeiten zur Finanzierung. Ein wichtiger Baustein war eine Einheit über Recht und Aufsichtspflicht. Ein kleines Highlight war ein selbst gestalteter Gruppengottesdienst, zu dem Pater Marek aus Neustadt gekommen war. Schon am Abend zuvor begannen sich die Jugendlichen auf die Suche nach Gott bzw. was oder wer er für sie ist, zu begeben. Geleitet wurde der Jugendleiterkurs von Jugendreferentin Martina Troidl und ihren Teamern Veronika Näger und Thomas Andonie. Mit leckeren Gerichten wurde die Gruppe vom Küchenteam, bestehend aus Sarah Lehner, Fabian Neiser und Linda Lichtenberg, verwöhnt.

7er besuchen Further Drache

Weiden. (hcz) "Drachen gibt's in jedem Verein", stellte einer der Teilnehmer bei der Besichtigung durch die 7er-Kameradschaft fest. Mit elf Tonnen Gewicht und 15, 5 Meter Länge aber ist der Festspiel-Drache in Furth der größte Schreit-Roboter der Welt. Peter Ertl hatte die Besichtigung in der Heimatstadt seiner Gattin organisiert. Im Anschluss ging es zum "Zäpferten" nahe Eslarn. Die "Sperrmüllkracher" verstanden es prächtig, in der gemütlichen Zoiglstube für Stimmung zu sorgen.

U 11-Kicker im Stadion

Weiden. (lst) Ein besonderes Highlight hatten Eltern und Trainer Carsten Schultes für die Spielerinnen und Spieler der U11 des Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden parat. Nach einer ebenso erfolgreichen wie herausragenden Vorrunde reiste man nämlich kurzerhand am Montag zur Zweitliga-Partie des Partnervereins 1. FC Nürnberg gegen den Karlsruher SC. Bereits bei der Anfahrt waren die Nervosität und die Vorfreude der Weidener Nachwuchsspieler auf dieses außergewöhnliche Ereignis zu spüren. Für viele der Kinder war es doch der erste Besuch in einem großen Fußballstadion überhaupt. Groß und leuchtend waren daher auch die Augen, als man dann endlich mit rund 25 500 anderen Zuschauern die Stadionatmosphäre beim "Club" miterleben durfte.

Im Nürnberger Grundig-Stadion fieberte man dann dem fünften Saisonsieg der Franken entgegen, welcher gegen einen defensiv sicher stehenden KSC auch durchaus möglich gewesen wäre. Dabei haderte man auch einige Male den Entscheidungen des Unparteiischen und vor allem der Nürnberger Chancenverwertung. Am Ende konnte die U11 beim torlosen Remis zwar keine Nürnberger Tore bejubeln, dennoch war es für das Team am Ende - trotz der kühlen Temperaturen - ein ganz besonderes Highlight in der noch jungen "Fußballer-Karriere".

Hund und Herrchen geehrt

Weiden. Für 10-jährige Treue und aktive ehrenamtliche Mitarbeit zeichnete Jürgen Schittenhelm, 1. Vorsitzender des Weidener Zug- und Begleithundeverein e. V., Manuela und Klaus Haider aus. Beide haben den Begriff "ehrenamtliche Mitarbeit" aktiv mit Leben erfüllt und im Verein gelebt. Mit ihrer Havaneser-Hündin "Nancy" waren sie viele Jahre ein gesetztes Team der Flyball-Mannschaft "Hot Flying Dogs", stellte 2. Vorsitzender Johann Scharnagl fest. Dank und Anerkennung wurden durch eine Urkunde zum Ausdruck gebracht.
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