Vereine

Kindheit und Jugend verändern sich im Lauf von Jahrzehnten. Wie man dabei den Draht zwischen Jung und Alt aufrechterhält, erklärten KAB-Referenten bei einem Familienbildungswochenende in Strahlfeld.
Generationen im Dialog

15 Familien aus der Diözese Regensburg, darunter etliche aus Weiden, trafen sich mit KAB-Diözesansekretärin Christa Mösbauer im Haus der Begegnung in Strahlfeld zum Familienbildungswochenende. Das Thema lautete "Kindheit im Wandel". In einer lustigen Kennenlernrunde charakterisierte sich jede Familie pantomimisch.

Erwachsene verbinden die Vorstellung von Kindheit mit eigenen Erfahrungen, die von sozialen und kulturellen Bedingungen einer Gesellschaft geprägt sind. Das beleuchtete Maria Hirsch aus Wernberg-Köblitz näher. Eltern-Kind-Beziehungen verändern sich durch ein sich wandelndes Familienverständnis. Um den Kindesalltag von heute verstehen zu können, sei es wichtig, Prozesse zu erkennen, die sich heute angesichts der veränderten Bedingungen des Aufwachsens zwischen Eltern und Kindern, zwischen Lehrern und Schülern und zwischen den Kindern und Jugendlichen untereinander abspielen. Rituale seien ein wichtiges Element einer Familie. In diesem Zusammenhang bastelte und schmückte jede Familie einen Adventskranz. Mit viel Spaß, Spiel und besinnlichen Zeiten verging die Zeit wie im Flug.

Schauriger Spaß

Die Marianische Congregation (MC) traf sich im Franz-Ettenreich-Haus in Altendorf zum Jugendwochenende unter dem Motto "Halloween - den Geistern auf der Spur ". Die Jugendlichen hatten Spaß an einer interaktiven Nachtwanderung, geistlichen Impulsen sowie abwechslungsreichen Spielen. Das schaurige Abendessen schmeckte trotz des Gruselfaktors ausgezeichnet. Diverse Workshops erforderten praktisches Geschick: Kürbis aushöhlen, Laternen basteln sowie ein "Find and Run" in der Natur. Auch die Wissensvermittlung kam nicht zu kurz, standen doch die Geschichte Halloweens und ein Film zum Thema auf dem Programm.

Spendable Kinder

Teilen wie St. Martin - so lautete die Idee der Vorschulgruppe des Kinderhauses St. Michael in Oberwildenau. Der Reinerlös des Martinsfests aus dem Verkauf von Cake-Pops, Martinshörnchen und Glühwein erbrachte 350 Euro. Die spendeten die Kinder mit Leiterin Iris Widmann, Kinderpflegerin Julia Helm und Berufspraktikantin Verena Stoppe der Weidener Tafel. Zusätzlich sammelten die Eltern Lebensmittel, die sie in der Ausgabestelle am Stockerhutweg abgaben. Tafel-Chef Josef Gebhardt dankte herzlich. (rdo)
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