Vereine und Schulen

Zugunsten benachteiligter Kinder in Kenia verkaufte der Frauenbund St. Elisabeth nach dem Kreuzweg sogenannte Solibrote. Bild: R. Kreuzer
Schmeckt gut und tut gut

Zum wiederholten Mal unterstützte der Katholische Frauenbund St. Elisabeth die Aktion "Solibrot", die der Frauenbund-Diözesanverband gemeinsam mit dem Hilfswerk Misereor durchführt. Verkauft wurden die Brote im Anschluss an den von den Frauen gestalteten Kreuzweg in der Pfarrkirche. Die Bäckerei Retzer hatte eigens für diese Aktion 60 Brote gebacken und gespendet, wofür Vorsitzende Christine Hüttner ausdrücklich dankte und dabei das afrikanische Sprichwort zitierte: "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern".

Mit dem Erlös kann die Lebenssituation von benachteiligten Kindern und Mädchen in Kenia verbessert werden. Durch Schul- und Berufsausbildung erhalten sie neue Perspektiven. Bis Karsamstag steht für diese Aktion in der Bäckerei Retzer noch eine Spendenbox. (kzr)

Aktion des Frauenbundes nach dem gestalteten Kreuzweg - der Verkauf des Solibrotes zu Gunsten benachteiligten Kindern in Kenia.

Grenzenlose Freundschaft

So wie die bekannte Skulptur neben der Kirche St. Eustache im berühmten Hallen-Viertel von Paris waren die 26 Schüler des Kepler-Gymnasiums mit dem Ohr ganz nah am "Bauch" der Weltstadt Paris. Während des alljährlichen Schüleraustauschs mit dem Collège de la Paix in Weidens Partnerstadt Issy-les-Moulineaux besuchten die

"Keplerianer" auch viele Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm, die Opéra Garnier, die Kathedrale Notre-Dame-de-Paris oder das Quartier Latin. Im Vordergrund stand jedoch der Besuch der Partnerstadt, die die Jugendlichen bei einem ausführlichen Stadtrundgang kennenlernten.

Beim offiziellen Empfang der Stadt Issy-les-Moulineaux im Spielkartenmuseum hieß Bürgermeister Levy die deutschen Austauschschüler herzlich willkommen. Auf ein gemeinsames Frühstück mit den französischen Austauschpartnern folgten Unterrichtsbesuche in verschiedenen Fächern. Am Wochenende unternahmen die Jugendlichen mit ihren Gastfamilien Ausflüge in die nähere Umgebung, bummelten gemeinsam über die Champs-Elysées oder spielten Fußball. Begleitet wurden die Schüler von Oberstudienrätin Birgit Memmel und Studienrat Michael Schmid. Alle Jungen und Mädchen freuen sich schon auf den Gegenbesuch der französischen Partner im Juni.

Penalty unterstützt Nachwuchs

Die Kleinschüler oder auch U 12 des 1. EV Weiden nehmen im September in Bruneck/Südtirol an einen internationalen Turnier mit Mannschaften aus Slowenien, Österreich, Deutschland und Italien teil. Der dreitägige Aufenthalt ist natürlich mit hohen Kosten verbunden. Als der Fanclub Penalty Weiden davon erfuhr, war er sofort bereit, die Youngsters zu unterstützen. Deshalb überreichte der Vorstand des Fanclubs unter Leitung des Vorsitzenden Dieter Seidel, Christine Wohner, Wolfgang Gleißner und Harald Spitzke an die U 12 der Blue Devils Weiden einen Scheck in Höhe der Startgebühr von 350 Euro. Mit diesem Geld kann sofort die Summe an den Veranstalter, den HC Pustertal, überwiesen werden, freute sich auch der Betreuer Heinz Preßl. Betreuer und Spieler der U 12 dankten dem Fanclub herzlich für diese tolle Unterstützung. Preßl meinte: "Es wird auf alle Fälle ein Riesen-Event für die 10- und 11-jährigen Spieler, die bei diesem großen Turnier auf internationaler Basis drei super Tage in Südtirol verbringen können." (kb)

Erster Preis für Helmut Bauer

Der CSU-Ortsverband Weiden-Ost hatte zu einem Preisschafkopf in den Postkeller-Saal eingeladen. Stadtrat und Ortsvorsitzender Hans Forster hieß 84 Kartler willkommen. Der erste Preis ging an Helmut Bauer aus Eslarn mit 117 Punkten. Er freute sich über 150 Euro. 100 Euro bekam Jürgen Schmola mit 115 Punkten mit einem Tout. Der dritte Preis war 50 Euro. Erich Schmeißner, der ebenfalls 115 Punkte erreicht hatte, wählte aber lieber eine Berlinfahrt für zwei Personen. Der Trostpreis, eine Brotzeit, ging an Franziska Führnrohr mit 39 Punkten.

Neues Mitglied begrüßt

Beim Schlesiermontag im Maria-Seltmann-Haus begrüßte Vorsitzender Lother Fischer die zahlreich erschienenen Schlesier und ein neues Mitglied mit einem Frühlingsgedicht von Gertrud Caro. Anschließend stellte er die Fahrt vom 17. bis 20. Mai nach Bad Mergentheim vor. Zuvor, am 28. April, geht es nach Mühldorf ins Hummel-Museum. Infos dazu für Nichtmitglieder unter Telefon 0961/46388.

Dr. Jürgen Trammer empfahl das Buch "Das preußische Arkadien" als lesenswerte Lektüre. Renate Trammer erfreute mit dem Gedicht "Ein Gruß vom Rübezahl", das die Herzen der Schlesier anrührte. Monika Krug erinnerte an das schlesische "Sommersingen". Am Sonntag Laetare wurde dieser Brauch durchgeführt. Kinder zogen mit den "Sommerstecken" von Haus zu Haus und sangen Lieder, um den Winter zu vertreiben. Bis 1960 übte die damals bestehende Kindergruppe das Sommersingen auch auf der Weidener Rathaustreppe aus und wurde vom amtierenden Oberbürgermeister mit Süßigkeiten belohnt. Hingewiesen wurde zum Schluss auf den Schlesiermontag am 13. April.
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