Vereine und Schulen

"Smoothie" gefällig? Die CSW-Senioren staunten nicht schlecht: Das grüne Getränk schmeckt ausgesprochen gut. Bild: fm
Leckeres Grünzeug

Was hatte das Grünzeug im Saal des "Sternwirts" zu suchen? Die Antwort: Damit garnierte die zertifizierte Kräuterführerin und Buchautorin Gabriele Leonie Bräutigam aus der Oedmühle ihren lebhaften Vortrag über "Unkraut, das keines ist". Zuhörer waren die Gäste des Christlichen Sozialwerks Weiden (CSW), die bei ihrer monatlichen Seniorenfahrt das Högenbachtal angesteuert hatten.

Vorsitzender Theo Albrecht stellte die Rednerin vor. Diese legte gleich los mit den Vorzügen vieler Pflanzen, sei es Gemüse oder die vielen Wildkräuter. Beides gehört zu einer leckeren und gesunden Küche mit der Zubereitung von Salaten, aber auch von sogenannten "Smoothies", den vitaminreichen Drinks aus Obst und Kräutern. Als Demonstration, dass so ein gesunder Smoothie auch gut schmeckt, steckte sie Obst und Kräuter in den Mixer. Das dickflüssige grüne Ergebnis durfte jeder der Gäste probieren. Alle waren überrascht vom angenehmen Geschmack der Vitaminbombe. Die Rezepte dazu gibt es in Bräutigams Buch für den Gebrauch zu Hause.

Gartenparadies statt Turnhalle

Den zurzeit in voller Blüte stehenden Vereins- und Lehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins besuchten 20 Damen zweier Weidener Gymnastikgruppen. Wegen Entlassfeiern stünden die Turnhallen zu den Übungsstunden zeitweise nicht zur Verfügung, sagte Rosemarie Meier, die sowohl die DJK-Gymnastikgruppe als auch die Gymnastikgruppe des Frauenbunds leitet. Da habe es sich angeboten, einmal einen Ausflug in das Gartenparadies in der Merklmooslohe zu machen.

Barbara Engmann zeigte den Besucherinnen die 15 000 Quadratmeter große Anlage. Gleich am Anfang begrüßte ein wohlriechendes Rosenbeet ("Gebrüder Grimm") die Gäste. Außerhalb des 2000 Quadratmeter großen Gartens schließt sich ein Areal mit alten, fast vergessenen Obstsorten an. Beim Tag der offenen Gartentür am 19. Juli von 10 bis 17 Uhr haben alle Bürger die Möglichkeit, sich den Vereins- und Lehrgarten anzusehen.

Große Sprünge am "Kepler"

Seit 11 Jahren erfreut sich der europaweit stattfindende Wettbewerb großer Beliebtheit am Kepler-Gymnasium. Nach den Pfingstferien war es wieder so weit: Das Gymnasium kürte seine erfolgreichsten "Kängurus der Mathematik". Über 500 Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 11 hatten in diesem Schuljahr an dem Multiple-Choice Wettbewerb teilgenommen. Die große Vielfalt der Aufgaben rührt da her, dass Ideen aus über 50 Teilnehmerländern einfließen. Diesmal ging es um personalisierte Regenschirme, einen eigensinnigen Pudel beim Gassigehen oder um Prinzessin Doras Blumenstrauß.

Der Lohn für viele Punkte waren Buch- und Sachpreise. Erfolgreichstes "Kepler"-Känguru war einmal mehr Adrian Riedl aus der Klasse 10a mit 138,50 von 150 möglichen Punkten, dicht gefolgt von Sören Stramm und Marius Kloos aus der 7b mit 126,25 Punkten. Sie konnten sich mit sieben weiteren Schülern über einen ersten Preis freuen. Desweiteren erreichten 16 Schüler einen zweiten Preis und 21 einen dritten. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und kleine Preise.

Frauenunion im Vulkan

Die Frauen-Union Weiden erkundete mit Geoparkranger Kurt Pongratz den "schönsten Basaltkegel Europas". Beim Parkplatz an der Parksteiner Basaltwand zeigte sich die Basalformation in vollendeter Schönheit, was der Gruppe im Laufe der Führung fachkundig erklärt wurde. Die Basaltsäulen, freigelegt durch Erosion und einen früheren Steinbruch, sind demnach durch Abkühlung der Magma 5-, 6- oder 7-eckig. Am Gipfel genossen die Frauen einen herrlichen Rundblick. Die Bergkirche St. Marien zu den 14 Nothelfern, erbaut im Jahre 1852 als Wallfahrtsstätte, fand ebenso Gefallen. Die rekonstruierten Restmauern der Burg "Hohen Parkstein" ließen die Mächtigkeit der 1052 erstmals erwähnten Burganlage erahnen. Ein Blick in die Felsenkeller mit interessanten Gesteinseinschlüssen schloss den Rundgang ab.

Im Museum wurde die Gruppe, angeführt von Kreisvorsitzender Sabine Zenger, von Bürgermeisterin Tanja Schiffmann empfangen. Hier konnten sich die Besucher in Form kurzer Filme über die Entstehung des Basaltkegels, die Geschichte Parksteins und das Leben heute informieren. Der simulierte Vulkanausbruch bildete den krönenden Abschluss der Exkursion.
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