Verfassungsmedaille für Alt-OB und Kick
Leute

Auch Franz Kick freute sich über die Bayerische Verfassungsmedaille.
Amberg-Sulzbach. (ath) Sie haben "in herausragender Weise zum Zusammenhalt der Menschen in Bayern beigetragen, sich für die Werte der Verfassung eingesetzt und diese in vielfältiger Weise mit Leben erfüllt". Mit diesen Worten ehrte Landtagspräsidentin Barbara Stamm gestern im Maximilianeum 50 Persönlichkeiten aus dem ganzen Freistaat mit der Verfassungsmedaille.

Auch Ambergs ehemaliger Oberbürgermeister und Landtagsabgeordneter Wolfgang Dandorfer sowie Franz Kick , Ex-Maxhütten-Betriebsratschef, langjähriger Stadt- und Kreisrat aus Sulzbach-Rosenberg, erhielten diese Auszeichnung in Silber. Stamm skizzierte, ausgehend von seinen Tätigkeiten als Lehrer, Stadtrat und MdL, vor allem Dandorfers 24 Jahre an der Spitze Ambergs. "Während seiner Amtszeit (ab 1990) hat er die positive Entwicklung der Stadt maßgeblich vorangetrieben", sagte Stamm und führte als Beispiele "die Landesgartenschau 1996 mit ihren langfristigen positiven Auswirkungen auf den Tourismussektor" sowie den Einsatz des Alt-OB bei der Ansiedlung der Hochschule Amberg-Weiden - heute Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) - an.

Franz Kick engagierte sich laut Stamm "über viele Jahrzehnte sowohl in der Kommunalpolitik als auch im vorpolitischen Raum und zeichnet sich vor allem durch seinen Einsatz für die Belegschaft der Maxhütte aus". Neben 33 Jahren im Stadtrat von Sulzbach-Rosenberg und 22 Jahren im Kreistag Amberg-Sulzbach für die SPD habe er sich, beginnend mit der gewerkschaftlichen Jugendarbeit, drei Jahrzehnte lang im Betriebsrat eingebracht - 18 Jahre davon als Vorsitzender. "Besondere Verdienste erwarb er sich durch sein Engagement während und nach dem Konkurs der Maxhütte", blickte Stamm zurück. "Besonders erwähnenswert ist die Gründung der Altenhilfe Maxhütte, für die Franz Kick viel Geld sammeln konnte." Daneben engagiere sich der Sulzbach-Rosenberger aber auch für die Eingliederung junger Spätaussiedler seit dem Ende des Ost-West-Konflikts, etwa durch ihre Integration in das kulturelle Leben der Region.
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