Versandet
Angemerkt

Spätherbst. Knöcheltief tauchen die Autofahrer in die Schlammlöcher. Der Parkplatz an der Ulrich-Schönberger-Straße (Stadtfriedhof) ist übersät davon. Ein Dauerärgernis - auch für die Stadt: Im Frühjahr und Herbst versucht sie die Trichter mit Schotter zu füllen - für kleines Geld, aber auch mit kurzfristigem Erfolg. Weniger als 4000 Euro kostet die aktuelle Asphaltierungsaktion im Eingangsbereich. Drei Jahre soll der Asphalt halten. Für mehr Fläche fehlt das Geld. Und neuer "Schotter" kommt nicht rein: Das Parken ist kostenlos. Die "Scheibe" genügt. Nach einer Stunde sollen die Autos wieder abfahren - am besten in die Waschanlage.

Noch schlimmer ist das Parken Am Langen Steg, gegenüber der Mehrzweckhalle. Auch hier schreit der Wagen nach einer Grundreinigung, Fußmatten und Schuhe nach intensiver Zuwendung mit der Bürste. Zudem stöhnen die Reifen: scharfkantige, handtellergroße Steine malträtieren die Pneus. Sand und Staub wandeln sich zu Schlamm. Für einen vernünftigen Ausbau hat es nicht gereicht. Wohl aber für die "Parkraumbewirtschaftung". Die Stadt nutzt den "Parkdruck". Wer hier parken muss, hat zu zahlen. Beschwerden? Viele! Aber Asphalt gibt's auf absehbare Zeit nicht. Und die Parkgebühren versanden anderswo im Haushalt.

josef.wieder@derneuetag.de

Hintergrund

Masterplan gerettet

Weiden.(wd) Gegen drei Stimmen votierte der Bauausschuss am Donnerstag - nach langer Diskussion - dafür, das integrierte Innenstadtentwicklungskonzept erarbeiten zu lassen. Das erste Modul des Masterplans durchleuchtet den Handel. Mehr dazu in derSamstagausgabe .

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Pressath: Anklage

Die Bluttat von Pressath kommt Ende 2015 bzw. Anfang 2016 vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Weiden hat gegen einen 29-Jährigen Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. (Seite 32)
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