Vision 2020
Angemerkt

Sie wäre so schön gewesen. Doch die "Vision 2020", die für das "runderneuerte Schätzlerbad" steht, muss warten. Also kein Sprungturm, keine Rutsche und keine neuen Becken. Der Schwimmverein fährt nämlich in unruhiger See. Ebbe in der Kasse. Bei den Bittgängen bei Stadtwerken und Stadt sprach Vorsitzender Reinhard Meier von drohender Insolvenz, wenn nicht nochmals Geld fließe.

Dabei muss man dem Schwimmverein und den Stadtwerken, die mit der technischen Betriebsführung beauftragt sind, attestieren, dass sie gute Arbeit leisten - mit Ideen, die Frequenz bringen sollen, etwa den Zeltplatz. Das Bad war schon lange nicht mehr so attraktiv. Die neue Terrasse, die Gaststätte und der "Strand" stehen für die Versuche, der "Vision 2020" doch näher zu kommen.

Die verregneten Sommerferien verhageln dem Verein die Bilanz. An manchen Tagen waren mehr Spieler auf der Minigolf-Anlage als Schwimmer im Wasser. Um bei den Personalkosten nicht gänzlich im Minus zu versinken, blieb das Bad im September vormittags zu. Das Hundeschwimmen, ein weiterer Versuch, spülte 250 Euro in die Kasse. Fürs Winterschwimmen gibt's eine Handvoll Interessierte. Das ist ausbaufähig.

Doch das alles darf fürs SV-Team kein Grund sein, jetzt abzutauchen. Es kann, vom Förderverein unterstützt, darauf hoffen, dass die Vision 2020 Wirklichkeit wird - wenn auch erst einige Jahre später. Dass "das Schätzler" dabei am Tropf der Stadt hängt, darf niemanden mehr überraschen.

josef.wieder@derneuetag.de

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