Volksbank Nordoberpfalz ist "Innovative Lernort"
Bank als "innovativer Lernort"

Jetzt steht es Schwarz auf Weiß fest: Die Volksbank Nordoberpfalz kooperiert mit der OTH Amberg-Weiden und bildet damit den 8. "innovativen Lernort". Den entsprechenden Vertrag unterzeichneten OTH-Präsident Professor Erich Bauer (Zweiter von links) und Volksbank-Vorstandssprecher Gerhard Ludwig (Zweiter von rechts). Bild: sbü

Die Volksbank Nordoberpfalz ist ab sofort der 8. "Innovative Lernort" der OTH Amberg-Weiden. Damit setzt die Hochschule konsequent ihren Weg fort, durch Kooperationen mit externen Institutionen Praxisorientierung und Dezentralisierung weiter voranzubringen.

Weiden. (sbü) Der Wissenschaftsbetrieb an der OTH Amberg-Weiden erweitert seine Praxisorientierung. OTH-Präsident Professor Dr. Erich Bauer und der Vorstandssprecher der Volksbank Nordoberpfalz, Gerhard Ludwig, unterzeichneten dazu einen Kooperationsvertrag. Die Volksbank Nordoberpfalz wurde damit als 8. "Innovativer Lernort" (ILO) der Hochschule vorgestellt. Wissenschaft und Wirtschaft rücken damit ein Stück weiter zusammen.

Theorie und Praxis

Studenten und Professoren kommen im Rahmen dieser Partnerschaft jetzt regelmäßig mit Bankern zusammen und vergleichen Theorie und Realität. "Davon profitieren beide Seiten" wurde bei der Vertragsunterzeichnung in den Räumen der Volksbank einvernehmlich betont. "Unsere Studenten können bei Ihnen etwas lernen", lobte Professor Bauer seine neuen Vertragspartner. "Praktika von Studenten, Workshops von Wissenschaftlern und Finanzexperten, gemeinsame Projekte und Forschungsaufträge oder auch Plattform für Themen von Bachelor- oder Masterarbeiten im Bankwesen, all dies hat jetzt seine vertragliche Grundlage", freut sich Professor Dr. Frank Schäfer als fachlich zuständiger Dozent.

Für die Gegenseite erklärt Vorstandssprecher Ludwig: "Als Genossenschaftsbank mit dem Schwergewicht der Kunden im Mittelstand und eingebunden in die genossenschaftliche Finanzgruppe soll von unserer Zusammenarbeit die ganze Region profitieren". Mit seinem ILO-Konzept will Professor Bauer bewusst ein Gegengewicht zu der Dezentralisierung-Tendenz von Hochschulstandorten setzen. "Wir haben die Philosophie der kurzen Wege", sagt er. Wenig hält der Hochschulpräsident von der Aufsplitterung einer Hochschule auf viele kleine Standorte. Deshalb sollen alle Hochschuleinrichtungen auf die vorhandenen Standorte konzentriert bleiben, dafür aber die Zusammenarbeit mit Institutionen außerhalb der Hochschule intensiviert werden.

Für dieses Konzept hat Prof. Bauer zusammen mit Dr. Wolfgang Weber als zuständigem Referenten das ILO-Konzept entworfen. Lehre, angewandte Forschung, Technologietransfer und Weiterbildung sollen laut Erich Bauer in einem breiten Spektrum verschiedenster Institutionen, zum Beispiel auch Klöstern, erprobt und entwickelt werden.

Viele weitere Interessenten

Das Konzept soll auch im kommenden Jahr weiter umgesetzt und verbreitert werden. Bauer: "Über 50 Interessenten haben sich schon bei uns gemeldet, aber wir wollen nur diejenigen auswählen, die für uns als Hochschule genau passen."
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