Volkstrauertag in der Gemeinde Neukirchen
Aufruf zu Toleranz und Erinnerung

Beim Gedenken an die Menschenverluste in den Weltkriegen dürfe man nicht die Augen vor der jetzigen Realität verschließen und müsse tätige Friedensarbeit leisten, betonte Neukirchens Bürgermeister Winfried Franz bei den Feiern zum Volkstrauertag in Neukirchen und Holnstein.

Im Hauptort vernahmen die Vertreter vieler Vereine und Gruppen - mit Musik und Fahnen im Trauerzug angetreten - sowie die Bevölkerung einen eindringlichen Aufruf zu Toleranz und Erinnerung. Menschenwürde und Frieden müssen immer wieder erarbeitet und diese Einstellung an die jüngere Generation weitergegeben werden. Die Feier gestalteten der Posaunenchor unter Leitung von Kai Berendes und sängerisch der Männergesangverein mit Kurt Weber. Bürgermeister und Hauptmann Thomas Herbst legten vor dem Ehrenmal Kränze nieder; Georg Rabeneck sprach für die Kirchen ein Gebet.

Fahnen senken sich

Zuvor hatten sich in Holnstein die Ortsvereine unter Führung der SKK/SRK Neukirchen-Holnstein mit Hermann Förster im Trauerzug zum Ehrenmal begeben. Flankiert vom Ehrenspalier sprach der Bürgermeister seine nachdenklichen und anspornenden Gedanken für Freiheit und Frieden aus. Beim "Guten Kameraden" senkten sich die Fahnen. Auch hier beendete die Nationalhymne die Gedenkfeier.
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