Voller Ideen und Tatkraft

Geehrte und Gratulanten (von links): Hans Pickel, Bernhard Weber, Gerhard Schärl, Norbert Gradl, Johann Utz, die stellvertretenden Landräte Brigitte Bachmann und Franz Birkl sowie Regierungspräsident Axel Bartelt. Bild: kdi

Die Kommunale Selbstverwaltung leistet traditionell sehr viel. Doch in Zeiten eines gewaltigen Flüchtlingszustroms wird das auf eine neue Weise bewusst. Axel Bartelt jedenfalls weiß die Arbeit der Kommunalpolitiker zu würdigen.

In der Klosteraula der Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen vergab der Regierungspräsident 17 Medaillen für besondere Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung, darunter fünf an Persönlichkeiten aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Die Arbeitsbelastung der Kommunalverwaltungen in Sachen Flüchtlinge untermauerte Bartelt mit der Zahl, dass Bayern heuer 15,35 Prozent der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, aufnehme, wovon rund 12 500 in der Oberpfalz untergebracht werden müssten.

Aus der Region Amberg-Sulzbach wurden geehrt:

Hans Pickel

Er erhielt die Silberne Verdienstmedaille. Seit 37 Jahren ist er in Illschwang Mitglied des Gemeinderats, war drei Amtszeiten lang Bürgermeister und ist seit 1994 im Kreistag. "Durch die Ermöglichung des Windparks Illschwang hat er maßgeblich zum größten Vorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien im Landkreis beigetragen", hieß es in der Laudatio.

Die Verdienstmedaillen in Bronze gingen an:

Norbert Gradl

Seit 1984 Mitglied des Auerbacher Stadtrats, 3. Bürgermeister seit 2010. Als seine besonderen Steckenpferde nannte Bartelt die Jugend- und Sportförderung (mitsamt der Gründung des Jugendtreffs Lokschuppen und den Bau einer Skateranlage) sowie die Wirtschaftsförderung mit der Ausweisung von Gewerbeflächen.

Johann Utz

Von 1984 bis 2014 Mitglied des Gemeinderats Birgland, davon zwölf Jahre als 2. Bürgermeister. Bartelt: "Insbesondere sein Einsatz und seine tatkräftige Mithilfe beim Wiederaufbau der gemeindeeigenen Birglandhalle nach dem Einsturz des Daches verdienen große Anerkennung."

Gerhard Schärl

Von 1990 bis 2014 Bürgermeister von Hohenburg. Als Eckpunkte seines Schaffens führte Bartelt auf: Ankauf des ehemaligen Bundeswehrdepots Aichaberg und dessen Ausweisung als Industriegebiet; Errichtung einer 1,1 Megawatt starken Photovoltaikanlage im Jahr 2005, durch die Hohenburg als eine der ersten Gemeinden in Bayern auf Solarenergie setzte; 1994 Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft mit Schmidmühlen, wodurch Hohenburg die kommunale Selbstständigkeit zurückgewann.

Bernhard Weber

Von 1984 bis 2014 Mitglied des Gemeinderats Ursensollen. "Er war Motivator und Unterstützer für gemeindliche Großprojekte wie die Erbauung und Erweiterung des Kindergartens St. Vitus, die Generalsanierung der Mittelschule und den Bau des Kultur- und Begegnungszentrums Kubus", würdigte der Regierungspräsident Webers Verdienste.
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