Vom Armenhaus zum modernen Versorgungszentrum

Der Ärztliche Direktor am Klinikum Weiden eröffnete die Vortragsreihe "Medizin damals und heute" mit einer kleinen Reise durch die Geschichte des Weidener Klinikums. "Das Klinikum hat sich vom früheren Armenhaus mit Betten aus Strohsäcken zum modernen Versorgungszentrum der nördlichen Oberpfalz entwickelt", erklärte Dr. Thomas Egginger. Das Jahr 1889 gilt mit dem Neubau eines Krankenhauses als Geburtsstunde des heutigen Klinikums. In der "Lokalkrankenanstalt" hatte man unwürdige hygienische Zustände festgestellt.

Während der beiden Weltkriege sei das Weidener Krankenhaus ständig hoffnungslos überfüllt gewesen, berichtete Dr. Egginger. Erst 1954 sei der erste Erweiterungsbau mit knapp 200 Betten fertiggestellt worden. Von da an habe es ständige Um-, Erweiterungs- und Neubauten gegeben. 2002 zu Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg ernannt, ist das Weidener Krankenhaus "Schwerpunktkrankenhaus der Versorgungsstufe II". Es versteht sich auch als Forschungs-und Ausbildungskrankenhaus. Seit 2006 ist eswesentlicher Bestandteil der Kliniken Nordoberpfalz AG mit ihren 14 Fachkliniken und 7 Fachzentren. (sbü)
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