Vom Bürgerfest bis zum Flugplatz: Alles auf der Kippe
Horror-Vorschläge

Viele fliegen aufs Kinderbürgerfest oder reißen sich dafür ein Bein aus. Doch andere legen sich quer und schlagen vor, das Fest zu streichen. Spätestens Anfang Dezember sind die Stadträte gefordert. Archivbild: Wilck
Maibaumaufstellungen könnten kippen, Zuwendungen an den Heimatring versiegen. Das Bürgerfest: Es war einmal. Auch um Serenaden und Max-Reger-Tage ist nur noch Stille. Noch ist es nicht soweit. Doch die Vorschläge und noch viele mehr stehen nun mal im Raum und könnten durchaus Wirklichkeit werde. Das Stichwort heißt Haushaltskonsolidierung. Die Regierung fordert ernsthafte Bemühungen, ansonsten gibt es keine Stabilisierungshilfen. Dabei aber geht es um Millionen.

Die genannten Vorschläge gehen auf nichtöffentliche Klausurtagungen der Verwaltung und der Fraktionen Mitte Juli zurück. An diesem Dienstag werden sie um 14.30 Uhr im Finanzausschuss erstmals öffentlich diskutiert. Fortgesetzt werden die Debatten in den Fraktionen, bevor es am 2. und 3. Dezember bei den Haushaltsberatungen endgültig ans Eingemachte geht. Dann werden Beschlüsse gefasst.

Hallenmieten für Vereine?

Was sonst noch alles auf der Horrorliste steht? Die Vorschläge reichen von der Streichung des Kinderbürgerfestes und der Einführung von Hallenmieten für Sportvereine über die teilweise Ausschaltung der Straßenbeleuchtung bis zur Frage, ob die Stadt sich den Verkehrslandeplatz Latsch noch leisten kann.
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