Vom Fenster in den Sessel

Auf den Schoß des Bischofs setzten sich am Sonntag nur die ganz mutigen Kinder. Bild: Kunz
Nikolaus zum Anfassen. Am Sonntagnachmittag öffnete sich am Alten Rathaus das sechste Fenster. Dahinter stand der Heilige Nikolaus und grüßte die Kinder aus seinem Goldenen Buch. Tobias Ehmann spielte auf der Gitarre Weihnachtslieder. Eva Ehmann vom Stadtmarketingverein Pro Weiden ließ die Geschichte des Heiligen Revue passieren.

Anschließend verteilten Nikolaus und Knecht Rupprecht Süßigkeiten an die vielen Kinder, die unter dem Fenster auf die beiden warteten. Allerdings hatte der Bischof nicht mit derart viel Andrang gerechnet: Denn seine Süßigkeiten reichten bei weitem nicht für alle Kinder. "Ich habe nun keine Geschenke mehr", sagte er dem restlichen Pulk - und blickte reihenweise in traurige Kindergesichter.

Diese enttäuschten Kleinen waren es wohl eher nicht, die der Bischof später auf der Rückseite des Alten Rathauses empfangen konnte. Dort wurde ein Sessel aufgestellt, auf dem der Heilige Nikolaus auch persönliche Weihnachtswünsche der kleinen Besucher - viele näherten sich ihm eher vorsichtig - entgegennahm.
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