Vom "Teufelsstein" zu streitsüchtigen Dörfern und geplünderten Hügelgräbern

Vom "Teufelsstein" zu streitsüchtigen Dörfern und geplünderten Hügelgräbern (mma) Die Kehlkapelle wurde 1749 aus einem pyramidenförmigen Sandstein gehauen. Das erfuhren die Teilnehmer der AOVE-Familienwanderung von Norbert Graf (mit Hut). 24 Quadratmeter groß und fast zwei Meter hoch erhebt sich dieser ehemalige "Teufelsstein" neben einer Kreuzigungsszene und zwei Bildsteinen für die selige Irmengard und den Bruder Klaus. Graf erinnerte an Streitereien um die offensichtlich lukrative Wallfahrtsstätte. E
Die Kehlkapelle wurde 1749 aus einem pyramidenförmigen Sandstein gehauen. Das erfuhren die Teilnehmer der AOVE-Familienwanderung von Norbert Graf (mit Hut). 24 Quadratmeter groß und fast zwei Meter hoch erhebt sich dieser ehemalige "Teufelsstein" neben einer Kreuzigungsszene und zwei Bildsteinen für die selige Irmengard und den Bruder Klaus. Graf erinnerte an Streitereien um die offensichtlich lukrative Wallfahrtsstätte. Einige umliegende streitsüchtige Dörfer habe der Teufel selbst "für alle Ewigkeit" in Bäume und Steine verwandelt, die noch heute um die Kehl und den Schafstall davon kündeten. Dann ging es bergauf zu den einst 60 Hügelgräbern aus der Bronzezeit. Mit einem Durchmesser von 26 Metern und 1,50 Metern Höhe seien sie vor etwa 3000 Jahren angelegt worden. Nachbestattungen verwiesen zudem auf eine längere Besiedelung auf dieser Anhöhe über Höhengau. Leider sei die Anlage bei der Entdeckung bis auf ein Grab bereits geplündert gewesen. Graf zeigte einen Regensburger Silberpfennig, um 1260 geschlagen, der 1935 mit 680 weiteren Münzen nahe Höhengau beim Pflügen entdeckt wurde. 1260 habe man für einen Pfennig 20 Hühner kaufen können. Bild: mma
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