Von Menschen und Schätzen

"Wunder der Heimat" spürten sie auf. Fotograf Thomas Straub (links) und Journalist Martin Fraas stellten jetzt die Bilder vor, die bei einer gemeinsamen Reportage zur Goldenen Straße entstanden waren. Bild: otj

"Wir entdecken Schätze, die menschlich sind. Und wir entdecken Menschen, die Schätze sind", so beginnt Martin Fraas seine Reportage "Die vergessene Goldene Straße". Der Journalist mit Oberpfälzer Wurzeln und der Münchener Fotografen Thomas Straub waren auf der historischen Handelsroute unterwegs, um für das Magazin "Servus in Stadt und Land" die "Wunder der Heimat" zu dokumentieren.

(otj) Die Bilder, die dabei entstanden waren, zeigten die Medienmacher am Samstag bei einer Vernissage im Kulturzentrum Hans Bauer. "Stimmungsbild Goldene Straße" - das lockte sieben Bürgermeister aus Weiden und den Partnerstädten Issy-les-Moulineaux, Macerata, Weiden am See und Marienbad in die Städtische Galerie. Das Bürgerfest machte es möglich. Auch vor Ort: Rainer Christoph, Vorsitzender des Fördervereins Goldene Straße.

Zu Gast waren zudem das Ehepaar Ricarda und Prof. Dr. Konrad Ackermann, die mit ihrer Burg Wildenau, zu den Protagonisten der Reportage gehören. Für Kulisse war also gesorgt. Und dem renommierten Fotografen Thomas Straub sind Bilder gelungen, die Einblicke in die große landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Oberpfalz bieten. Es sei ihm nicht schwer gefallen diese Aufnahmen zu machen, sagte Straub: "Das war keine Photoshop-Arbeit. Die Motive geben genug her, um für sich zu wirken."

Die Motive sind dann auch immer wieder die Inspiration für den Journalisten Fraas. Da ist zum Beispiel ein Seitenarm der Goldenen Straße bei Wöllershof, gesäumt von satt-grünen Laubbäumen, der ihn in die Vergangenheit schweifen lässt: "Ein Weg, der sie alle kennt: Kutscher und Kuriere, Handelsherren und Halunken. Und den Kaiser, der fleißig Maut einsackelte."

Zoigl fehlt nie

Beides, der Beitrag in "Servus" und auch die Ausstellung sind im besten Sinne Werbung für die Oberpfalz. Auf einer Karte werden kleine und große Sehenswürdigkeiten empfohlen. Da darf die Weidener Altstadt ebensowenig fehlen wie der Basaltkegel von Parkstein, die süffige Tradition der Zoiglstuben oder die Hohlwege bei Störnstein.
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