Von ökumenischem Pilgern bis Programmheft: Evangelische Erwachsenenbildung sucht neue Ideen
Die Zukunft herausbilden

Gemeinsam mit Bettina Hahn zerbrachen sich viele Teilnehmer den Kopf bei der Denkwerkstatt der Erwachsenenbildung, darunter (von links) Diakon Karl Rühl, Dr. Peter Hirschberg vom Bildungs- und Tagungszentrums Bad Alexandersbad und Sozialsekretär Gerhard Strunz. Bild: hfz
Klein, aber fein sind die Veranstaltungen, die das Evangelische Bildungswerk Weiden (EBW) bisher anbietet. Aushängeschild ist die Reihe der "Weidener Filmgespräche". Darüber hinaus ist es Aufgabe des EBW, die Bildungsarbeit mit Erwachsenen in den 35 Kirchengemeinden des Flächendekanates zu unterstützen. Aber wie soll die Arbeit, die größtenteils ehrenamtlich abläuft, in Zukunft aussehen? Vor allem: Welche Angebote soll es geben?

Über solche Fragen zerbrachen sich die Teilnehmer bei der "Denkwerkstatt Erwachsenenbildung" den Kopf. Dazu kamen Vorstandsmitglieder, Vertreter der Kirchengemeinden sowie interessierte Kooperationspartner im Haus der Gemeinde zusammen. So saßen unter anderem Vertreter von Diakonie und Kirchlichem Dienst in der Arbeitswelt, dem Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum in Bad Alexandersbad, der Katholischen Erwachsenenbildung und der Lebenshilfe aus Tirschenreuth mit am Tisch. Gemeinsam soll nun ein Netzwerk geknüpft und die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Den Abend leitete Diplomreligionspädagogin Bettina Hahn, unterstützt von Dorothea Kroll-Günzel.

Die Pinnwand mit den Ergebnissen aus drei verschiedenen Arbeitsgruppen füllte sich schnell mit vielen Ideen: Vorträge und Ausstellungen, Ökumenisches Pilgern, Fortbildungen für Kirchenführer am Simultankirchen-Radweg oder für Ehrenamtliche in der Asylarbeit.

Pfarrer Herbert Sörgel, Vorsitzender des EBW aus Flossenbürg, begrüßte den Plan, die Veranstaltungen durch ein Programmheft öffentlichkeitswirksamer zu bewerben. Pfarrer Dr. André Fischer aus Grafenwöhr präsentierte Vorschläge zur Erstellung eines Referentenpools: "Das ist für die Bildungsarbeit in den Kirchengemeinden ein wichtiger Service. Denn es gibt bei uns viele kompetente Referenten - die Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen vor Ort müssen bloß davon erfahren."
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