Von Ostafrika nach Weiden-West

Neue Unterstützung für die Pfarrgemeinschaft: John Bosco Msafiri (Mitte) ist seit Kurzem für Maria Waldrast und St. Elisabeth im Einsatz. Gemeindereferentin Waltraud Dobmann und Pfarrer Peter Brolich hießen ihn willkommen. Bild: R. Kreuzer

Er ist der Neue in der Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth und Maria Waldrast: Seit Anfang Oktober ist Pater John Bosco Msafiri dort als Pfarrvikar tätig. Der erste Eindruck, den er hinterlässt, ist bestens.

Die Pfarreiengemeinschaft hat einen Nachfolger für Pater Jakob. Am 3. Oktober trat Pfarrvikar Pater John Bosco Msafiri seinen Dienst an. Das ist noch nicht lang, reicht aber schon für Komplimente: "Wir verstehen uns gut, sind uns einig, die Eingewöhnung schreitet voran", erklärt Pfarrer Peter Brolich. Pater John Bosco wohnt im Pfarrheim Maria Waldrast, ist jedoch für beide Pfarreien tätig. Der 49-Jährige ist im ostafrikanischen Tansania geboren, wo er mit vier Geschwistern aufwuchs. In die Schule ging er zunächst in Mosch am Kilimandscharo, dem höchsten Berg in Afrika. Dann folgten 1974 die Realschule und später das Gymnasium. Bevor er endgültig seinen Dienst in der Kirche begann, absolvierte er noch den einjährigen Militärdienst. Vor sechs Jahren bekam er schließlich die Order zum Einsatz als Pfarrvikar in der Diözese Regensburg. Der Pater gehört der Missionsgemeinschaft des Apostolischen Lebens Opus Spiritus an.

Seinen Dienst im Bistum hat Pater John Bosco als Pfarrvikar in Pittersberg bei Schwandorf zum Eingewöhnen und als mobile Reserve begonnen. Dann folgten Stationen in Undorf und Nittendorf (Kreis Regensburg), in Wörth an der Donau sowie in Wörth an der Isar und zuletzt Rötz. Am liebsten arbeitet er mit Kindern und Jugendlichen. "Ich habe in Bonn-Kreuzberg die Sprachenschule besucht und lerne weiter Deutsch", sagt er - und ergänzt: "Gerne auch etwas Bayerisch."
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