Von Sagen und Steinen

Vor leuchtendem Rot in Leuchtenberg stellte sich die Wandergruppe der "Naturfreunde" mit Teilnehmern aus dem Bezirk Niederbayern/Oberpfalz zum Gruppenbild auf. Bild: hcz

Sie kamen aus Regensburg, Landshut, Schwandorf und vielen weiteren Orten - jetzt kennen sie die Umgebung von Weiden ein gutes Stück besser: 30 "Naturfreunde" erkundeten die Region bei der Bezirkswanderung der Organisation.

"Respekt und Anerkennung" zollte "Naturfreunde"-Bezirksvorsitzender Dr. Dieter Groß (Regensburg) der Vorstandschaft der Weidener Ortsgruppe unter der Leitung von Christian Weidner. Zusammen mit mehreren Aktiven hatte Weidner die Bezirkswanderung ausgerichtet. Gut 30 "Naturfreunde" aus Niederbayern und der Oberpfalz waren ins Wanderheim Trauschendorf gekommen, von wo aus es nach Leuchtenberg und zurück ging.

Geführt von Günther Grabs, Gerd Reichl und Geoparkrangerin Eva Ehmann wanderten die Teilnehmer über Kaimling durchs Lerautal über den Schafberg bis zur Burg Leuchtenberg. Nach einer Einkehr marschierte die Gruppe über das "Teufels Butterfass" bei Burgholz, Michldorf und Herrmannsberg zurück zum Wanderheim Trauschendorf. Unterwegs gab Geoparkrangerin Ehmann interessante Informationen zur Geologie, Natur und Geschichte sowie zur Entstehung des Oberpfälzer Granits. Auch in die Sagenwelt des Lerautals führte sie die Wanderer ein. Grabs, unter anderem in der "Schutzgemeinschaft deutscher Wald" tätig, zeigte bei Herrmannsberg die mächtige Traubeneiche (Quercus petraea), die 2014 der "Baum des Jahres" ist. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein im "Naturfreunde"-Haus in Trauschendorf wies Dr. Groß auf die Bezirkswanderung 2015 hin, die dann bei der Ortsgruppe Kelheim stattfinden wird.

Dr. Groß vertritt 2400 Mitglieder in 16 Ortsgruppen. Bei einem Landestreffen in Regensburg, mit voraussichtlich 500 bis 1000 Mitgliedern, soll nächstes Jahr auch die Mädchen-Tanzgruppe der Weidener "Naturfreunde" auftreten. Außerdem soll, so Dr. Groß, die "ganze sportliche, ökologische und soziale Palette" der Organisation gezeigt werden. Zudem gebe es Angebote zum Klettern, Radeln und Kanufahren.
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