Von Wut zur Hetze
Angemerkt

Die Wut in den sozialen Netzwerken nach dem Tod des Welpen "Alexandra" war riesengroß. Allerdings schlug diese Betroffenheit schnell in Hetzerei um. Einige riefen dazu auf, dem Täter dasselbe anzutun. Andere veröffentlichten Namen von ihrer Meinung nach verdächtigen Hundebesitzern. Wegen dieser Vorgeschichte, gibt die Polizei jetzt nichts Näheres zur Identität des mutmaßlichen Täters preis. Noch nicht mal sein Alter.

Bei allem Verständnis für die Betroffenheit der Internet-Nutzer: Wer etwas in sozialen Netzwerken kommentiert, sollte sich der Konsequenzen für alle Seiten bewusst sein. Letztendlich beurteilt der Staatsanwalt, ob ein Vergehen nach dem Tierschutzgesetz vorliegen könnte. Falls nicht, ist es möglich, dass gegen den Hundebesitzer ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wird. Der Mann müsste womöglich ein Bußgeld zahlen.

Eine zu glimpfliche Strafe? Mag sein. Dies aber ist das normale Vorgehen in einem Rechtsstaat. Die Hetze im Internet wird daran nichts ändern. Und sie macht "Alexandra" nicht wieder lebendig.



Hintergrund 533 Erstsemester in Weiden

Weiden. (rti) Schon kurz nach der Begrüßung wuselten die neuen Studenten durch die OTH. Tutoren zeigten ihnen Bibliothek, Mensa und Labore . Vorher hatten die Neuen - aufgeteilt nach Studiengängen - je ein Los ziehen müssen. Damit wurden die Erstsemester in verschiedene Gruppen eingeteilt.

"Ziel ist es, dass sich die Leute kennenlernen und nicht unter sich bleiben", erklärte eine Tutorin. Und zum Kennenlernen gibt es viele. Denn die OTH Amberg-Weiden verzeichnet für das Wintersemester 2014/15 einen Erstsemester-Rekord. 1042 Personen haben sich für einen Bachelor- oder Masterstudiengang neu eingeschrieben, davon 533 in der Max-Reger-Stadt, 509 in Amberg.

"Im Vergleich zum vergangenen Wintersemester ist das ein Anstieg von 15,8 Prozent", sagte OTH-Sprecher Wolfgang Weber. Momentan studieren rund 3500 Personen an den beiden Hochschulstandorten. Jährlich machen etwa 500 ihren Abschluss. Und noch eine Entwicklung beobachtet Weber: "Unser Einzugsgebiet wird immer größer."

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