Vor 25 Jahren
Es stand im Neuen Tag

OB-Rückblick. Oberbürgermeister Hans Schröpf stellt das Schicksal der in Weiden ansässigen 530 DDR-Übersiedler und der 120 Umsiedler aus Osteuropa in die Mitte. "Unsere Stadt ist eine ideale Plattform für Kontakte zur CSSR und zur DDR." Sein Zukunfts-Blick richtet sich auf die Thermenwelt, das Gewerbegebiet auf dem ehemaligen AW-Gelände und die Umgestaltung des "Waldsassener Kasten".

Dank und Lob vom OB. 11 600 Mark beträgt die "Spende" der Marktkaufleute, die OB Hans Schröpf für die städtische Weihnachts-Aktion dankbar entgegennimmt. Fleißig dazu beigetragen haben aber auch viele Stadträte und Stadtrats-Kandidaten mit ihrem Losverkauf.

Für und Wider. Am 28. Dezember, dem "Fest der Unschuldigen Kinder" , mahnen die katholischen Kirchen mit Glockengeläut den Schutz ungeborenen Lebens an. Dagegen demonstrieren "Grüne", Jusos und SPD-Frauen: "Läuten löst keine Probleme."

Premiere. Erstmals gelangt die "Flamme von Bethlehem" von Israel über Österreich per Eisenbahn über Passau und Regensburg nach Weiden. Hier übergibt sie Karl Walch an Prälat Johann Meyer für die zwölf Pfarreien.

Die Geschäfte brummen. Einzelhändler-Sprecher Gregor Jewdoschenko spricht euphorisch vom "besten Weihnachtsgeschäft seit Kriegsende". "Die DDR-Touristen brachten rund fünf Millionen Mark in die Kassen. Auch der 'offene Donnerstagabend' hat sich voll bewährt."

Übersiedler-Weihnacht. Die politischen Mandatsträger besuchen die DDR-Übersiedler, die den Heiligen Abend im Erstaufnahme-Lager in der Ostmark-Kaserne verbringen. Die Neubürger danken Oberst Wolfgang Sand . Der lobt seinerseits die gute Kooperation mit der Stadtverwaltung

"Zuwachs" im Tierheim. Die neue Leiterin Jutta Böhm erhält tatkräftige Unterstützung von dem DDR-Übersiedler-Ehepaar Gabriele und Hans-Joachim Altenkirch . Sie übernehmen Betreuungs- und Unterstützungs-Aufgaben.Sie werden im Häuschen nebenan wohnen und ihr Heimweh bald vergessen.

Vor 50 Jahren

Jahresrückblick 1964. Zunächst lassen die Fraktionsvorsitzenden Dr. Adolf Schuster (CSU) und Hans Bauer (SPD) sowie Bürgermeister Dr. Hanns Pietsch das Jahr Revue passieren. Dann bedauert OB Hans Schelter die auch aus französischer Sicht völlig überflüssige Umbenennung der Metzer Kaserne, bevor es zum gemeinsamen Abendessen geht.

Beliebteste Namen. Insgesamt hat das Standesamt 1008 Geburten im Jahr registriert. Häufigste Namen sind bei den Buben Harald, Stefan und Johannes, während bei den Mädchen Sabine, Barbara und Ursula am beliebtesten sind

Manuela im Dunkeln. Ein Wackelkontakt im Vereinshaus zwingt den Star mit der Pieps-Stimme zu einem Auftrittslied auf dunkler Bühne. Doch die Fans erkennen auch da schon ihr Idol und summen bei Helligkeit 90 Minuten lang viele ihrer Hits begeistert mit. (tap)
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