Vor 30 Jahren dreimal aufgestiegen: VfB-Jugendmannschaft feiert Wiedersehen - Auch ein Mädchen ...
Die Super-Elf trifft ihren Trainer wieder

(kzr) Fotos kreisten. Erinnerungen wurden wach. Die Glanzzeit der ehemaligen VfB-Jugendspieler ist schon 30 Jahre her. Eine lange Zeit - auch für Trainer Reimund Höchtl, der die erfolgreiche Truppe damals betreute. Höchtl war 1980 aus Schirmitz zum VfB Weiden-West gekommen und spielte in der Altherren-Mannschaft. Der damalige Jugendleiter Heinz Fröhler holte den guten Mittelfeldspieler schließlich als Betreuer in seine Jugendabteilung. Zwei Jahre später war Höchtl allein für die Jugend verantwortlich.

1985 erreichte er mit den jungen Spielern den Aufstieg in die Kreisklasse, ein Jahr später den Aufstieg in die Kreisliga und dann noch einmal in die Bezirksliga. Das schaffte der Verein jedoch finanziell nicht, die Spiele waren in der gesamten Oberpfalz abzufahren. Der VfB Weiden gab den Aufstieg an den zweitplatzierten TuS Grafenwöhr weiter. 1989 ein letzter Höhepunkt: Markus Englert spielte in der Kreisjugendauswahl und durfte mit nach Spanien. Dann wechselten die Jugendlichen altersbedingt in die 1. Mannschaft.

Jetzt, nach 30 Jahren, lud Höchtl "seine" Jugend noch einmal ins VfB- Sportheim ein. Noch heute spielen acht Spieler in der AH-Mannschaft des VfB. Roland Übelacker ist heute Betreuer der 1. Mannschaft und Thomas Weiß trainiert die Erste schon im zehnten Jahr. Gekommen war Masseur Helmut Englert. Auch das einzige Mädchen Birgit Koller erschien und erinnerte sich: Sie durfte bis zum 14. Lebensjahr mit den Buben im Team spielen. Als Geschenk überreichte Spieler Wolfgang Band einen aus Fichtenholz gedrechselten Fußball, auf dem sich alle Spieler von damals mit Namen verewigten.
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