Vorerst während der Bauarbeiten - Sicherheit und Bebauungsplan im Hintergrund
Tempo 30 rund um Stadtgalerie

Runter vom Gas. Die Stadt setzt den Tempobegrenzer ein: Einstimmig beschloss der Hauptverwaltungsausschuss, dass während der Bauarbeiten für die Stadtgalerie in der Sedan-, Ring-, Goethe-, Wolfram- sowie in Teilen der Luitpold- und Dr.-Pfleger-Straße nur noch mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h gefahren werden darf. Bisher ist noch offen, ab wann diese verkehrsrechtliche Anordnung gilt.

Rechts- und Sozialdezernent Hermann Hubmann stellte fest, dass sie schon textlich fixiert wurde. Er führte vor allem sicherheitsrelevante Argumente für diese Anordnung ins Feld. Dabei deutete er an, dass auch nach Eröffnung der Stadtgalerie mit geschwindigkeitsreduzierenden Maßnahmen zu rechnen sei. In einem Nebensatz gestand Oberbürgermeister Kurt Seggewiß ein, diese (auch lärmsenkende) Temporeduzierung stehe im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan Stadtgalerie.

Für ihre Fraktionen erklärten sich Gabi Laurich (SPD), Hans Forster (CSU), Gisela Helgath und Philipp Beyer (Bürgerliste) mit Tempo 30 einverstanden. Heiner Vierling (CSU) mahnte, nicht sofort auf die Jagd nach Temposündern zu gehen, sondern in einer Eingewöhnungsphase "Gnade walten" zu lassen.

Beyer forderte, den Schilderwald auszulichten. "Die Autofahrer müssen die Schilder lesen können." Dazu stellte OB Seggewiß fest, Schilder würden benötigt, um den Autofahrern die Tempobeschränkung anzuzeigen: "Sonst gäbe es sie ja nicht."
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