Vorsicht
Angemerkt

Interregio? Vorbei. Wir "bummeln" brav nach München. Wer schnell in die Ballungszentren will, nimmt den Intercity. Auf den wartet der Fahrgast in Weiden vergebens. Wir sind längst vom Schienenfernverkehr abgehängt.

Mit der Elektrifizierung soll's endlich den Intercity geben. Beides fordert die Weidener CSU mit der regionalen Wirtschaft. Fraktionschef Wolfgang Pausch, selbst Bahnerer, ist dennoch auf der Hut. Mit dem "Strom" kommen die langen Güterzüge, die durchs Naabtal rumpeln. Deshalb fordert Pausch, dass die Elektrifizierung als "wesentliche Änderung" einzustufen ist. Erst dadurch wird die Tür für den höchsten Lärm- und den umfassendsten Erschütterungschutz aufgestoßen.

Bahnexperten bestätigen, dass bei der Elektrifizierung und den angekündigten Güterverkehrskorridor durchaus "höchste Vorsicht" angebracht ist. Nur zu schnell könnten Tag und Nacht bereits die Güterzüge rollen, während sich die Juristen noch jahrzehntelange um die Einstufung als "wesentliche Änderung" und die nötige Abschirmung von Lärm und Erschütterung streiten. Kommt kein umfassender Schutz für die "Bahn-Nachbarn", kann es nur weiter heißen: Dann lieber abgehängt.

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Weiden

Nicht noch mal

Nein, in diesem Zimmer würden sie nicht mehr übernachten, sagen die Hoteliers Angelika und Josef Heining junior. Dazu eingeladen werden sie wohl sowieso nicht. Denn die vorletzte Folge von "Mein himmlisches Hotel" mit Weidener Beteiligung endete mit mächtig Zoff. (Seite 27)

Kreisseite

Promi-Koch

Der Vohenstraußer Richard Röhrich und Frau Nathalie verwöhnen im Hamburger Nobelrestaurant "La Fayette" Promis wie Otto Walkes, Udo Lindenberg oder Oskar Lafontaine. (Seite 32)
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