Waldbesitzer mit Förster in Guttenberg auf Info-Tour
Birken schlagen Schnippchen

Im Halbschatten von Birken können selbst empfindliche Baumarten gedeihen. Das Forstrevier Kastl hatte Waldbesitzer zu einem informativen Rundgang zum Thema "Frost - Gras - Maus - Kulturen zum Verzweifeln" eingeladen. Inspiziert wurden Kahlflächen in verschiedenen Altersstadien und die Möglichkeit, über einen sogenannten Vorwald zum eigentlich gewünschten Baumbestand zu kommen. Bild: hfz
Waldbesitzer beschäftigten sich auf Einladung des Forstreviers Kastl in Guttenberg mit dem Thema "Frost - Gras - Maus - Kulturen zum Verzweifeln". Die Teilnehmer inspizierten Kahlflächen in den verschiedensten Altersstadien und erörterten die entsprechenden Probleme. Eine dieser Kahlflächen hatte sich vor etwa 20 Jahren von selbst mit Birke bestockt. In ihrem Halbschatten konnten selbst empfindliche Baumarten wie Buche und Tanne ohne Mühe gedeihen.

Förster Michael Bartl zeigte den unkonventionellen Weg auf, wie man über den Umweg eines sogenannten Vorwaldes auch empfindliche Baumarten auf Katastrophenflächen mit minimalem Aufwand und ein bisschen Geduld hochbringen kann. Ein gezieltes Pflanzen von Birke oder Aspe könne viele Stunden Ausgrasen, Nachbessern und Mäuse Vergiften ersparen.

Bei dem Rundgang wurden verschiedenste Themen angesprochen: von der Jugendpflege von Laubholz über die Schwarzkiefern bis hin zur Naturverjüngung, die durch Pflanzung mit Tanne angereichert wurde - und natürlich auch die Fördermöglichkeiten. Spannend, interessant und informativ empfanden die Teilnehmer nach eigener Auskunft den Blick über den Tellerrand.
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