Warum, wo, wer?

Die Gründe

Warum hat ein Kind erhöhten oder zeitweiligen Förderbedarf? Gründe können etwa eine Hörschädigung, eine Sehbehinderung oder eine starke motorische Beeinträchtigung sein. Daneben gibt es die Verhaltensauffälligkeiten, denen man zum Beispiel mit einer Sprachtherapie oder einer emotionalen Förderung begegnet. Eine dritte Möglichkeit sind Probleme mit dem Lernen allgemein oder Schwierigkeiten etwa beim Lesen und Rechnen.

Die Räume

In Ursensollen war für die Ausweitung des Inklusionsprofils kein Umbau erforderlich. Die Zugänge zu beiden Schulhäusern sind barrierefrei, die Räume behindertengerecht. Es wird derzeit kein Kind unterrichtet, das einen Aufzug bräuchte, um in ein anderes Stockwerk zu kommen. In einem Gruppenraum wurden Computer mit Lernprogrammen speziell für Kinder mit Förderbedarf installiert.

Die Helfer

Die Schulpsychologin (einmal die Woche), eine Jugendsozialarbeiterin an Schulen und der Mobile Sonderpädagogische Dienst (MSD) unterstützen die Inklusionsbemühungen in Ursensollen.

Die Berater

Seit kurzem gibt es am Schulamt eine offizielle Beratungsstelle für Inklusion. Sie ist als Anlaufstelle für Eltern gedacht, die sich für die besten Fördermöglichkeiten interessieren. Alexandra Wagner-Öckl, eine Grundschullehrerin mit Ausbildung als Schulpsychologin, sowie Anja Schneider, Studienrätin am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Amberg, stehen dort donnerstags von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr telefonisch zur Verfügung (0 96 21/39-642). (ll)
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