Was passiert nach Ausgliederung der Max-Reger-Halle?
Beschäftigte verunsichert

Alexander Gröbner macht sich nichts vor. Der Verdi-Geschäftsführer weiß, dass die Gewerkschaft die Ausgliederung der Max-Reger-Halle in eine GmbH nicht verhindern kann. Ziel müsse es allerdings ein, die Arbeitsverhältnisse und die Bedingungen der Beschäftigten nachhaltig abzusichern. Dazu dient ein Überleitungstarifvertrag.

Wie bereits mehrmals öffentlich erklärt, will Verdi damit einerseits den Konsolidierungsprozess der Stadt Weiden begleiten. Andererseits, und daran lässt Gröbner keinen Zweifel, gelte es jedoch, klar und deutlich tarifvertragliche Rahmenbedingungen zu gestalten, die über die in solchen Fällen greifenden gesetzlichen Regelungen hinausgehen.

Nach dem Stadtratsbeschluss vom 17. März 2015 über die Ausgliederung der Max-Reger-Halle waren die Beschäftigten von Vertretern der Stadt am 26. März in einer Versammlung über die geplante Maßnahme informiert worden. In Gesprächen mit der Stadtspitze konnte Verdi mit dem Oberbürgermeister den Abschluss eines Überleitungstarifvertrages als gemeinsames Ziel verabreden. "Mittlerweile stehen wir in Gesprächen zur konkreten Terminvereinbarung für die weiteren Tarifverhandlungen", erklärt Gröbner in einer Pressemitteilung.

Informationsbedarf groß

"Die Beschäftigten sind verständlicherweise verunsichert und haben einen großen Informationsbedarf über die Folgen dieser Ausgliederung." In mittlerweile zwei Gesprächsrunden konnten die Gewerkschafter zumindest einen Teil der offenen Fragen beantworten. Und sie stehen nach wie vor im Dialog mit den Betroffenen, teilte Gröbner mit.
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