Was tun in Notfällen?

Aus Sulzbach-Rosenberg und Auerbach hat LBV-Gebietsbetreuer Rudolf Leitl schon Anrufe bekommen, dass junge Fledermäuse abgestürzt sind. Aber bei einer großen Hitzewelle sind die wenigen ehrenamtlichen Fledermausbetreuer wie Leitl überfordert. "Sie müssen auch immer noch viel zu viele Pfleglinge von der letzten Hitzewelle versorgen", sagt der Experte.

Der Landesbund für Vogelschutz gibt deshalb Tipps, wie jeder Einzelne den heruntergefallenen Tieren helfen kann:

an einen kühleren und vor Katzen sicheren Platz bringen

mit einer Pipette oder einem Teelöffel etwas Wasser an den Mund halten (sie trinken dann oft bereitwillig)

meist reicht es, die Tiere auf einen schattigen Baum zu setzen

man kann sie aber auch bis zur Dämmerung in einem Karton aufbewahren und dann freilassen

Fledermäuse nicht mit bloßen Händen anfassen, weil sie Krankheiten übertragen können. (ll)
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