Wasserballer des SV Weiden erwarten den Tabellenzweiten OSC Potsdam
Heimstärke als Trumpf

In der Liga sind die Weidener Wasserballer in heimischen Gewässern immer noch ungeschlagen. Im letzten Heimspiel des Jahres bekommen sie es aber mit dem Tabellenzweiten OSC Potsdam zu tun. Die Aufgabe am Samstag, 5. Dezember, um 18 Uhr in der Thermenwelt wird als sehr schwierig eingeschätzt. Doch die Weidener wollen kämpfen, um ihre Tabellenposition vor der Winterpause zu festigen.

Auswärts lief es bisher gar nicht rund bei den Oberpfälzern (drei Niederlagen). Zu Hause dagegen rangen sie den Tabellenletzten aus Fulda nieder und gegen Spitzenreiter Wedding Berlin gelang sogar ein Remis. Die Pokal-Klatsche gegen die, für Weidener Verhältnisse, übermächtigen Wasserfreunde Hannover ist abgehakt. Die Konzentration gilt einzig und allein dem Ligabetrieb. Für die Oberpfälzer zählt ab sofort nur noch das Ziel Klassenerhalt. Wenn nichts Unerwartetes mehr passiert, kann Trainer Gerhard Wodarz zum zweiten Mal in dieser Saison auf den gesamten Kader zurückgreifen. Das macht Mut vor der schwierigen Begegnung gegen die schnellen Brandenburger.

Tagesform entscheidend

Die Potsdamer begannen die Saison sehr überzeugend, kassierten vor zwei Wochen aber eine überraschende Pleite im eigenen Bad gegen den SC Wedding Berlin. Aktuell rangieren sie auf dem zweiten Tabellenrang. Ob es den Weidenern gelingt, den OSC zu ärgern, wird von der Tagesform abhängen. Wodarz hat aber auch andere Faktoren im Blick, die entscheidend sein könnten: "Voraussichtlich sind alle Spieler an Bord, das gibt uns Sicherheit. Das allein reicht aber nicht. Wir brauchen eine gute Tagesform, dann sehe ich sogar Siegchancen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass in der Liga fast alles möglich ist", schätzt Wodarz die Lage ein.

Schon ein Punkt würde den SV-Wasserballern gut tun, ein Sieg im vorletzten Spiel des Jahres neue Kräfte freisetzen. Eine Woche später reisen die Wodarz-Schützlinge in die Hauptstadt, um bei der starken SG Neukölln Berlin zu bestehen. Nach der Partie in Berlin folgt eine lange Pause. Aufgrund der Weihnachtsferien und der EM-Pause im Januar ist das erste Spiel des Jahres 2016 der Weidener erst am 6. Februar in Weiden gegen Cannstatt.

Aufgebot: Srajer und Kreiner (Tor), Aigner, Brunner, Trottmann, Th. Kick, Langmar, Neumann, Schirdewahn, Janecek, Jahn, Ryder und Tamas
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