Wasserballer verlieren beim Tabellenführer mit 6:15
Auftaktviertel total verschlafen

So viele Gegentore hat Torwart Vladimir Srajer schon lange nicht mehr zulassen müssen: Die Weidener Wasserballer lagen am Samstag bei Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße schon nach dem ersten Viertel mit 1:7 zurück und zogen am Ende mit 6:15 den Kürzeren. Bild: G. Büttner

Die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden verschliefen das Auftaktviertel in Neustadt/Weinstraße und verloren deshalb am Ende zu deutlich mit 6:15 (1:7, 2:1, 2:1, 1:6) beim Tabellenführer aus der Pfalz. Nach dem schwachen Beginn lieferten die Wodarz-Schützlinge ganz ordentliche Viertel zwei und drei ab, doch am Ende reichte die Kraft nicht mehr, um das Ergebnis zu korrigieren. Beim Zwischenstand von 5:9 ließen die Gäste einige Chancen liegen und mussten letztlich auch das letzte Viertel mit 1:6 abgeben.

Es begann unglücklich für die Weidener. Beim ersten gut ausgespielten Angriff landete der Ball am Innenpfosten und im direkten Gegenzug gingen die Hausherren in Führung. Die Oberpfälzer waren in der Offensive bemüht, mussten jedoch zusehen, wie der Gegner beinahe jede Chance verwertete und sich vorentscheidend absetzte. Erst in der letzten Sekunde des Auftaktviertels erzielte Stefan Kick den ersten Weidener Treffer zum 1:7.

Zwei Viertel gewonnen

Im zweiten und dritten Viertel sortierten sich die Max-Reger-Städter besser und entschieden beide Abschnitte jeweils mit 2:1 für sich. Nach dem 3:8-Halbzeitstand und dem 3:9 zu Beginn des dritten Viertels kam der SVW noch auf 5:9 heran, blieb aber bei drei weiteren Überzahlspielen ohne Torerfolg und verpasste es, das Spiel bis zur letzten Viertelpause enger zu gestalten. Im Schlussviertel zog der Gastgeber schnell auf 13:5 davon. Der Weidener Centerverteidiger, der im dritten Viertel zum dritten Mal des Wassers verwiesen worden war, musste vom Beckenrand aus zusehen, wie seiner Mannschaft zunehmend die Luft ausging. Am Ende gewann der Tabellenführer völlig verdient, aber deutlich zu hoch.

"Den schlechten Beginn des Spiels kann ich mir nicht so richtig erklären. Der Gegner traf alles und wir nichts, zwar teils unglücklich, aber eben auch selbst verschuldet. Im letzten Viertel ging uns dann die Luft aus, da war nichts mehr drin. Aber die Viertel zwei und drei haben uns gezeigt, wie wir gegen diese Mannschaft unsere Chancen bekommen. In Weiden dürfen wir auf jeden Fall ein anderes Spiel erwarten", erklärte Trainer Wodarz zwar verärgert über die Niederlage, aber kämpferisch.

Die Saison bringt noch einige Chancen zu punkten, um im Kampf um den fünften Tabellenrang im Rennen zu bleiben. Am Samstag, 31. Januar, gastiert der SV Krefeld 72 in der Thermenwelt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.