Weiden.
200 Eier im Eimer

Aktive des Heimatrings bauen den Osterbrunnen ab. Von links: Edith Schimandl, Peter Ertl, Manfred Laurich. Bilder: hcz (2)
(hcz) Nach nur drei Wochen, in denen er den Oberen Markt zierte, wurde am Montag der Osterbrunnen wieder abgebaut. Ein knappes Dutzend Freiwillige aus den Reihen des Heimatrings hängte Eierketten und Girlanden ab und brachte sie zum Einlagern in die Clausnitzerschule.

Was noch heil ist, wird nächstes Jahr wieder verwendet. Denn: 200 der ausgeblasenen und bunt verzierten Hühnereier sind in den 22 Tagen zu Bruch gegangen. Trotz der eindringlichen Bitte des Vorsitzenden Günther Magerl haben zahlreiche Uneinsichtige persönlich ausprobieren müssen, ob es sich um "echte" Eier handelt. Noch unverschämter: Drei kunstvoll bemalte Straußeneier wurden gestohlen. Um die Eier aus der Krone zu holen, muss großer Aufwand betrieben worden sein, stellte Beisitzer Peter Ertl fest. Dazu musste eine "nicht zu kleine Person" auf die eisernen Wasserspeier steigen und die Straußeneier vorsichtig lösen. Es handelt sich um die Eier mit den Motiven "Unteres Tor", "Altes Rathaus" und "Michaelskirche". Trotz aller Ärgernisse verspricht Magerl für 2016 wieder einen Osterbrunnen.
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