Weiden.
Frauentragen in Herz Jesu

Pfarrvikar Andreas Reber mit Pfarrgemeinderatssprecher Manuel Häffner (links) und den Frauenbundmitgliedern Beate Köstler, Erika Steger, Michaela Schwarzmeier, Erna Möller und Evi Rauch bei der Übergabe. Bild: Kunz
(uz) Die Pfarrei Herz Jesu hat einen Brauch aus Niederbayern übernommen. Bis Heilig Abend macht eine schwangere Madonna die Runde. Auf die Idee des "Frauentragens" war Pfarrgemeinderatssprecher Manuel Häffner gestoßen. Ihn hatte der adventliche Brauch der "Bogenberger Madonna" fasziniert. Bis 24. Dezember übernachtet die vom Frauenbund gestiftete Figur in unterschiedlichen Haushalten in der Pfarrei. Den Anfang machte am Sonntagvormittag nach der Kindermesse Michaela Schwarzmeier, die das Gehäuse mit der Heiligenfigur von Pfarrvikar Andreas Reber übernahm.

In den kommenden Wochen wird die schwangere Madonna von Haus zu Haus gereicht. Interessenten können sich in Anmeldelisten eintragen. Maria wird bei diesem Brauch sinnbildlich als Zeichen für den Weg betrachtet, den sie vor über 2000 Jahren mit ihrem Gatten Josef nach Bethlehem zurücklegen musste. Auch damals wurde sie von Gastfamilien beherbergt.

Natürlich gehört zum "Frauentragen" auch die persönliche Zwiesprache mit der Mutter Gottes. Gelegenheit dazu bietet ein Faltblatt mit Gebeten, das an der Rückseite des Gehäuses angebracht ist. Die Figur soll auch in die Seniorenheime getragen werden.
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