Weiden ist Eishockeystadt

Groß war das Interesse an der 30-Jahr-Feier des 1. EV Weiden samt Saisonauftakt.

Sportlich feierte der EV Weiden auf dem Eis der Hans-Schröpf-Arena das 30-jährige Bestehen mit Spielen der Jugendmannschaften. Und das 1. Herrenteam startete mit einem Sieg gegen Crimmitschau. Dann war am Samstag Partytime auf der überdachten Freifläche angesagt.

Vorsitzender Thomas Siller freute sich, dass zum Saisonauftakt gegen den höherklassigen Gegner trotz warmer Witterung über 1000 Zuschauer gekommen waren. In einem kurzen Rückblick auf die Gründungsgeschichte erinnerte Siller daran, dass Eishockey von Anfang an die Leute elektrisiert und das Stadion mit Leben erfüllt habe. Seit 30 Jahren. "Wir haben die meisten Zuschauer, Weiden ist eine Eishockeystadt."

Nachwuchs vorgestellt

Und das soll auch so bleiben, rief Oberbürgermeister Kurt Seggewiß in Anwesenheit von Stadtwerke-Chef Hans Riedl und Herbert Tischler vom Stadtverband für Leibesübungen. Der OB freute sich über Herz und Moral der Spieler und der neue Trainer Markus Berwanger kündigte eine erfolgreiche Saison an.

Nachwuchsleiter Jens Maschke stellte fest, dass der EV Weiden in der nördlichen Oberpfalz der Verein sei, der die meisten Jugendlichen aufs Eis bringe. Wie zum Beweis wurden die Nachwuchsmannschaften vorgestellt, ein Höhepunkt der Feier. Die U23 spielt in der Spielgemeinschaft mit den Selber Wölfen, die U19 tritt in der Bayernliga an, Trainer ist Jiri Jonak. Die U16 hat den Klassenerhalt geschafft und spielt unter Trainer Peter Hampl weiter in der Bundesliga. Die U14 ist, ebengalls mit Hampl, in die nächst höhere Klasse aufgestiegen, Hier spielen auch Mädchen mit, Bei der U12 gibt es zwei Mannschaften. Alle spielen in der Landesliga, das zweite Team bildet eine Spielgemeinschaft mit Pegnitz. Die U10 leitet Jan Penk. Und als der Interviewer den Jüngsten fragte was er am liebsten spiele, Verteidiger oder im Sturm, antwortete der nur: "Am liebsten spiele ich Eishockey". Applaus.

Medaillen gab's für die Erfolge der Jüngsten in der U8. Sie spielten 24 mal, gewannen 23 und holten ein Unentschieden. Die Devise von Trainer Richard Kala: Den Kindern soll es Spaß machen.

Stadionsprecher Manuel Stöckl hat sich viel Arbeit bei der Vorstellung der 1. Mannschaft gemacht. Er holte jeden einzelnen Spieler auf die Bühne, nannte den Vornamen und die Fans ergänzten mit dem Familiennamen. Jeden einzelnen fragte Stöckl nach Aussichten in der Liga, Einsatz und Fazit. Trainer Berwanger unterstrich, dass die Mannschaft in der Vorbereitungszeit schon gut mitgezogen habe. "Wir wollen was ändern und arbeiten hart daran, ohne die Harmonie zu vernachlässigen." Auch Christian Meiler als Teammanager hofft, dass sich das Team für die Playoffs qualifiziert.

Autogramme gefragt

Dann waren die Spieler an den vollbesetzten Tischen gefragt, denn die Jüngsten forderten auf den Mannschaftsfotos die Unterschriften der Spieler ab. Autogrammstunde war angesagt, ehe dann die Geselligkeit gepflegt wurde und DJ Gerd heiße Scheiben auflegte.
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