Weiden.
Leute Multitalent und gefragter "Schiri"

Waldemar Reil. Bild: hcz
(hcz) Als sich eine Gruppe Weidener in Bayreuth verfahren hatte, stoppte eine Polizeistreife neben dem Auto. "Sie sind doch der berühmte Schiedsrichter aus Weiden?", fragten die Beamten. Als Waldemar Reil bejahte, wurde die Gruppe mit Blaulicht zum Ziel eskortiert. Damals waren die Weidener auf der Suche nach dem Bayreuther Tierfriedhof. Mittlerweile gibt es einen solchen auch in Weiden, einzigartig in der Oberpfalz. Auch dank Mitbegründer Waldemar Reil, der am Dienstag 70. Geburtstag feiert.

Bekannt in der Fußballwelt ist der Jubilar durch seine Schiedsrichtertätigkeit, zu der er über seinen Vater, den damaligen Schiedrichter-Obmann, mit 14 Jahren kam. 5139 Spiele, davon zwölf Jahre in der Bayernliga, hat der gebürtige Weidener gepfiffen. 56 Jahre ist er Mitglied der Spielvereinigung. 2011 wurde er von DFB-Präsident Rainer Koch ausgezeichnet und ist Träger der silbernen und goldenen Ehrenmedaille für Schiedsrichter. Jetzt erhalte er sein "Gnadenbrot" in der Kreisliga. Beruflich war Reil im AW als Schlosser beschäftigt.

Sportlich ist Reil außerdem beim Radsportclub VC Corona engagiert. Der Vater eines Sohnes und einer Tochter ist zudem in der "Höhe 308", beim Tierschutzverein und beim Malteser-Hilfsdienst aktiv. Und bei der SPD: Seit 30 Jahren ist das Multitalent Kassier im Ortsverein Hammerweg.
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