Weiden.
Mächtiger Auftritt des Grothe-Orchester - nur leider vor lichten Reihen

Mächtiger Auftritt des Grothe-Orchester - nur leider vor lichten Reihen Weiden. (zpe) Joseph Haydn schrieb seine Sinfonie Nr. 8 "Le Soir" wahrscheinlich 1761, als er Vize-Kapellmeister im Dienst des Fürsten Esterhazy war. Mit "Le Soir" eröffnete das Sinfonieorchester der Franz-Grothe-Schule am Sonntagnachmittag sein Konzert in der Max-Reger-Halle. Vor allem der erste Satz zeichnete sich durch seinen lebhaften Charakter aus. Solisten waren Johanna Luther, Johanna Noetzel (Violinen) und Johannes Ha
(zpe) Joseph Haydn schrieb seine Sinfonie Nr. 8 "Le Soir" wahrscheinlich 1761, als er Vize-Kapellmeister im Dienst des Fürsten Esterhazy war. Mit "Le Soir" eröffnete das Sinfonieorchester der Franz-Grothe-Schule am Sonntagnachmittag sein Konzert in der Max-Reger-Halle. Vor allem der erste Satz zeichnete sich durch seinen lebhaften Charakter aus. Solisten waren Johanna Luther, Johanna Noetzel (Violinen) und Johannes Hahn (Violoncello). Am Menuett interessierte vor allem Christoph Hönings Kontrabass. Der Finalsatz beschrieb ein Gewitter. Leider lauschten nur 150 Besucher im Gustl-Lang-Saal dem mächtigen Klangkörper, der auf eindrucksvolle Weise von Dieter Müller dirigiert wurde. Aus der Feder Ludwig van Beethovens stammte das zweite Werk, das zur Aufführung kam. Die "Romanze in F-Dur" für Violine und Orchester op. 50. Im Mittelpunkt des wohl 1798 entstandenen Werks stand hier die lyrische Violine von Johanna Noetzel, die vom Orchester begleitet wurde. Zum Abschluss spielte das Sinfonieorchester die Serenade Nr. 1 in D-Dur von Johannes Brahms, die der Tonsetzer 1857 bis 1859 komponierte. Brahms war Konzertpianist am Detmolder Fürstenhof. Das Werk beschrieb Joseph Joachim, ein enger Freund des Komponisten, weiland wie folgt: ein köstliches, frisches, graziöses und dann doch wieder tiefes Stück. Bild: zpe
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