Weiden.
Pfarrer Lukas am Marterpfahl

Bei der Reise durch die Kontinente hüpften die Dreijährigen wie Kängurus durch die australische Steppe und in Afrika, im Reich der Löwen, brüllten einige ganz schön los. Beim Pfarrfest von St. Konrad landete aber auch Pfarrer Johannes Lukas am Marterpfahl - bei dem Wetter ein ziemlich heißes Vergnügen. Bild: R. Kreuzer
(kzr) "Wir müssen den Pfarrer wieder losbinden, wir brauchen ihn noch", sagte der kleine Indianer beim Pfarrfest von St. Konrad. Denn die Reise durch alle Kontinente, die die Kleinen unter Regie von Kindergartenleiterin Barbara Zehrer und ihrem Team eingeübt hatten, war bei den Indianern in Amerika gestartet. Dort nahmen die Rothäute Pfarrer Johannes Lukas gefangen und banden ihn an den Marterpfahl. Sie beschützten ihn zwar mit einem Hut vor der Hitze. Die Kinder müssten das Schlaufenbinden aber noch üben, schmunzelte er. Denn fast wäre er nicht mehr losgekommen. Weiter ging die Reise zu den Pinguinen in der Antarktis, nach Europa mit einem Fahnentanz und Asien, wo die Mädchen einen Bollywood-Tanz zeigten und die Jungs Kung-Fu-Fighting, nach Australien und Afrika.

Lecker aufgekocht hat der Sachausschuss Mission Entwicklung, Frieden (MEF). Die "Konnis" hatten Spielstände aufgebaut, und es gab Kinderschminken. Gemeindereferentin Christina Ziegler lud die Kleinen in die Kirche zu einer kindgerechten Führung. Der Erlös der Tombola kommt dem Bauförderverein zugute. Die Jugendlichen hatten eine Fotoausstellung organisiert.
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