Weiden.
"Spiel, Satz,Sieg - Böckl"

Von einem Schiedsrichterstuhl aus verfolgte Sportlehrer Fred Böckl die große Verabschiedungsfeier, die die Max-Reger-Mittelschule für ihn auf die Beine gestellt hatte.
"Ein ganz feiner Mensch" verlässt die Max-Reger-Mittelschule: So bezeichnete Rektor Karl-Heinz Badenberg seinen Kollegen Fred Böckl , den die Schulfamilie bei einer Feier nach 45 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedete.

In seiner Laudatio betonte Badenberg, dass der scheidende Fachoberlehrer, der auch als international erfolgreicher Tennisspieler bekannt ist, durch seine Motivationskraft und das eigene sportliche Vorbild unzählige Generationen zu Höchstleistungen in den Schulmannschaften geführt hat. Aber auch im Bereich Werken habe Böckl es früher immer verstanden, Schülern handwerkliches Geschick beizubringen. In der Folgezeit habe sich Fred Böckl dann auch allen Neuerungen und Umwälzungen in seinen Fachbereichen mit Erfolg gestellt.

Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Sinn für Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Humor, Geselligkeit und Kollegialität im wahrsten und echten Sinne: Das alles seien Eigenschaften, die Böckl immer auszeichneten, sagte der Rektor.

Der Feier am Nachmittag war die Verabschiedung im Kreise aller Schüler vorausgegangen. Dazu hatten das Kollegium und die Schüler ein Programm mit sportlicher Note organisiert: Die Theatergruppe stellte eine typische "Böckl-Sportstunde" humorvoll nach, in der sie viele liebenswerte Eigenschaften des scheidenden Lehrers karikierte. Böckl verfolgte diese amüsiert - von einem Schiedsrichterstuhl aus. Der amtierende Senioren-Europameister im Tennis musste dann gegen frühere Tennislegenden, von verschiedenen Kollegen verkörpert, antreten. So zeigte Böckl sein Können unter anderem gegen Björn Borg oder Boris Becker . Letzterer war jedoch nur aus Pappe und verdeckte eine Ballmaschine. Doch auch dieser Aufgabe war Böckl gewachsen. Der Schulchor stimmte "Time to say goodbye" an und zeigte so, dass es allen überaus schwer falle, Böckl ziehen zu lassen.

Die Schülervertreter überreichten noch ein Foto der ganzen Schulfamilie, das den Titel trug: "Spiel, Satz, Sieg - Böckl!" Sichtlich gerührt durfte Fred Böckl dann den "Max-Reger-Dschungel" verlassen. Ein durch Teile des Kollegiums nachgestelltes Dschungel-Camp bewies ihm nachmittags noch, dass er der Star an der Schule war.
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